Lokalsport

Drama an Brett sieben

KIRCHHEIM In einem spannenden Verbandsligaspiel kehrte der Schachclub Kirchheim mit einem 4:4-Remis aus Biberach zurück, bleibt aber mit den Oberschwaben gemeinsam auf einem Abstiegsrang. Auch diesmal musste der SCK auf zwei Mann verzichten (Umlauft und Richter), während der Gegner in Bestbesetzung antrat.

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Am Anfang lief es nicht schlecht für die Teck-Acht. Melcher (Brett 1) einigte sich nach 17 Zügen auf Remis und Flogaus (2) gewann endlich mal wieder einen Sizilianer. Ganter (3) testete gegen den württembergischen Topspieler Namyslo eine neue Eröffnung und der Biberacher musste alle Register ziehen, um ein Remis zu halten. Überraschender Ausgleich dann durch die Niederlage von Schopf (6), der glatt ein Matt übersah. Dann kamen zwei Remisen, mit denen der SCK zufrieden war: Krämer (5) baute in schwieriger Stellung eine Blockadestellung auf und Simon Vogelmann (8) spielte in seinem ersten Verbandsliga-Einsatz unerschrocken auf und hatte kurz vor der Zeitkontrolle das wichtige Remis in der Tasche.

Dann kam das Drama am 7. Brett: Fronmüller hatte kurz vor der Zeitkontrolle den einfachen Figurengewinn drin, alle sahen es, aber er nicht, und am Schluss musste er froh sein, mit Dauerschach noch das Remis zu retten. Das wäre der Matchgewinn gewesen, denn die letzte Partie von Schneider (4) endete nach hochinteressantem Verlauf am Ende Remis.

In der nächsten Runde geht's für den SCK zu Hause gegen Steinlach, und dann wäre der SCK mit einem Remis wohl nicht unzufrieden.

hh