Lokalsport

Dreier sorgt für K.o.

Die Landesliga-Rückrunde begann für die zweite Garde der VfL-Basketballer mit einer vermeidbaren 54:56-Niederlage in Haiterbach.

HAITERBACH Nach harten Trainingseinheiten in den Weihnachtsferien freute sich die zweite Mannschaft der VfL-Basketballer zum Rückrundenstart auf das Spiel beim "Lieblingsgegner" KK Komusina Haiterbach und deren beeindruckende Fankulisse. Freude dürfte Kirchheims Trainer Pasko Tomic nach dem ersten Viertel auch verspürt haben, denn sein Team verteidigte stark und punktete vorne fast nach Belieben, was die 22:13-Führung ergab. Im zweiten Abschnitt hatten beide Teams offensiv große Probleme, wie das kuriose Viertelergebnis von 8:4 für Haiterbach zeigt.

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Trotz starker Defense und einer 26:21-Halbzeitführung warnte Coach Tomic in der Kabine, dass es auch im Angriff besser laufen müsse, um am ende zu gewinnen. Wie recht er damit hatte, zeigte die zweite Hälfte. Haiterbach punktete nun vor allem durch Maric (25, 12:14 Freiwürfe). Im dritten Viertel konnte Kirchheim noch dagegenhalten und das Spiel ging beim Stand von 46:39 in den Schlussabschnitt. Da lief bei den Kirchheimern gar nichts mehr zusammen. Vor der Zonenverteidigung der Gastgeber wurde ein ums andere Mal ängstlich herumgepasst, bevor entweder ein Notwurf aus der Distanz oder ein Ballverlust folgten. Folglich gingen die Schwarzwälder in der 35. Minute erstmals in Führung. Doch der VfL konnte sich einigermaßen berappeln und lag drei Minuten vor Ende wieder mit 53:49 vorne. Da in der Schlussphase jedoch durch eine Reihe von Fehlern nur ein mageres Pünktchen gelang, konnte Maric mit dem einzigen Dreier der Komusina im gesamten Spiel 20 Sekunden vor Schluss die 54:56-Auswärtsniederlage des VfL perfekt machen. Kirchheim hatte zwar noch einen letzten Angriff, doch bezeichnenderweise gelang nicht einmal mehr ein Wurfversuch.

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VfL Kirchheim:

Beck (12/2 Dreier), Bekteshi (2), Eberle (3), Fortunat (9/1), Günther (4), Merrill (2), Reichmuth (6), Solleder (7/1), Zimmermann (9/3).