Lokalsport

Duell der beiden Nachbarn

Der sportliche Rahmen für das 44. Teckbotenpokalturnier steht: Die Auslosung für das einwöchige Kick-Event in Weilheim Anfang August bescherte dem gastgebenden TSVW unter anderem ein Nachbarschaftsduell mit dem SV Nabern. Titelverteidiger Notzingen erwartet mit dem AC Catania und dem TV Neidlingen gleich zwei A-Ligisten.

PETER EIDEMÜLLER

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WEILHEIM Lieber spät, als nie: Eigentlich hätte der TSV Weilheim bereits im vergangenen Jahr Ausrichter des größten Fußballturniers unter

O:22020603.JP_der Teck sein sollen. Der Komplettumbau des Lindachstadions (Kostenpunkt über 500 000 Euro) zwang die TSVW-Verantwortlichen jedoch, die Veranstaltung dem TSV Jesingen zu überlassen. In rund sieben Wochen, vom 30. Juli bis 6. August, dürfen sich die Weilheimer nun erstmals seit 1995 (letztmals nach altem Turniermodus) als Ausrichter präsentieren. "Wir wollen uns den teilnehmenden Vereinen als gute Gastgeber präsentieren", sagte Auslosungsmoderator Rainer Fromm, bevor es am Mittwochabend in der Weilheimer Marktstraße an die Lostöpfe ging.

Als Gruppenköpfe gesetzt waren neben den drei Bezirksligisten TSV Notzingen, TSV Boll und TSG Zell auch der gastgebende TSV Weilheim. Grund: Der TSV Jesingen tritt nur mit seiner Kreisliga-Truppe an (wir berichteten). Die vier Glücksfeen, allesamt weibliche Mitglieder der TSVW-Fußballabteilung, hatten unter Aufsicht des sportlichen Leiters, Günther Friess, den Gruppenköpfen schnell die restlichen Teams zugelost. Für spontanen Jubel sorgte das Zustandekommen des Nachbarschaftsduells zwischen dem TSV Weilheim und dem SV Nabern in Gruppe A. "Sicherlich ein interessantes Spiel", befand TSVW-Abteilungsleiter Martin Koch, den neben dem TV Hochdorf und dem TSV Jesingen II eine andere Mannschaft in der Gruppe A viel mehr beschäftigt: "Gegen den TSV Owen haben wir 2003 und 2005 verloren das ist unser Angstgegner. "Deutlich gelassener reagierte der Abgesandte des Titelverteidigers TSV Notzingen, Ralf Aurenz, nachdem die Gruppen fest standen: "Es hätte schlimmer kommen können", meinte er beim Blick auf die Gegner AC Catania, TV Neidlingen, TSV Schlierbach und TSV Ohmden.

Die vermeintlich leichteste Gruppe ist die Gruppe C, in der es Bezirksligist TSG Zell und Kreisliga A-Topteam TSV Oberlenningen mit drei B-Ligisten (TSV Notzingen II, TSV Ötlingen und TG Kirchheim) zu tun bekommen. Die große Unbekannte der Gruppe D ist der VfL Kirchheim II: Nach dem fünften Platz zum Saisonabschluss hat der B-Ligist (erneut) Großes angekündigt: Der Aufstieg in die Kreisliga A hat an der Jesinger Allee Priorität. Eine Standortbestimmung bieten die Vorrundenspiele gegen den TSV Boll, den TSV Holzmaden, die SF Dettingen und den TV Unterlenningen bei Platz eins oder zwei winkt sogar das Viertelfinale.