Lokalsport

Durchs Verkehrschaos zu Waldi und Harry

Mittendrin, statt nur dabei: zusammen mit 42 weiteren Nachwuchsathleten erlebt der Kirchheimer Skirennläufer Kai Dangel im NOK-Jugendlager momentan die Olympischen Winterspiele in Turin.

TURIN Unter der Leitung von Ski-Legende Rosi Mittermaier machte sich der Jugendtross bereits vor der Eröffnungsfeier in Richtung Piemont auf. Zweieinhalb Wo- chen

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O:9020602.JP_ Selbstverpflegung einschließlich Küchendienst im beschaulichen Örtchen Avigliana zwischen Turin und den Wettkampfstätten stand den Jugendlichen bevor. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass die Teilnahme an diesen Jugendcamps mitunter motivierenden Charakter haben kann. So waren unter anderem der Abfahrer Sepp Ferstl, der Rodler David Möller oder auch der in Turin startende Eiskunstläufer Stefan Lindemann in jungen Jahren Zaungäste bei Winterolympiaden.

Vor der feierlichen Eröffnung stand für die Gruppe ausgiebiges Sightseeing in und um Turin auf dem Programm. Bleibendster Eindruck neben dem Verkehrschaos, das sich in der piemontesischen Hauptstadt bot, war eine der zahlreichen Übergaben der olympischen Fackel, die am Abend das olympische Feuer entzünden sollte ein äußerst beliebtes Fotomotiv.

Die Gelegenheit, den einen oder anderen Sportler oder Prominenten abzulichten, bot sich Dangel und Co. bei einem Besuch des Deutschen Hauses. Neben dem ARD-Traumduo Waldemar Hartmann und Harald Schmidt ("Waldi und Harry") stand auch die deutsche Eishockeynationalmannschaft sowie die deutsche Skispringergilde um Michael Uhrmann und Martin Schmitt für Autogramm- und Fotowünsche zur Verfügung, was ihm folgendes Zwischenfazit seines Turin-Aufenthalts entlockte: "Es herrscht eine sehr entspannte Atmosphäre, man kommt immer mit irgendwem ins Gespräch." Dabei sein ist eben alles.

tb