Lokalsport

Durchwachsene Halbzeitbilanz

Segelflugbundesliga: Kirchheim und Dettingen in Abstiegsgefahr

Nach der neunten von insgesamt 18 zu fliegenden Runden ziehen die Bundesligapiloten der Fliegergruppen Dettingen und Kirchheim eine gemischte Halbzeitbilanz. Mit dem 17. Platz liegen die Dettinger in der Gesamtwertung auch auf eben diesem Tabellenrang. Dicht gefolgt von den Kirchheimer Segelflugpiloten, die sich mit einem Punkt weniger auf Rang 19 einreihen.

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Kirchheim. Die Punktabstände in der aktuellen Tabelle der Segelflugbundesliga sind so eng wie nie. Bis zu den Abstiegsrängen sind es für die Kirchheimer beispielsweise gerade mal vier Punkte. Kein komfortables Polster, wenn man bedenkt, dass an jedem Wochenende bis zu 20 Punkte für den Rundenersten vergeben werden.

Das mittelmäßige Abschneiden ist neben ein paar wenigen Patzern der Piloten in erster Linie beim Wetter zu suchen, welches in der ersten Saisonhälfte dem Norden Deutschlands und den Alpen eindeutig besser gesonnen war. So auch am vergangenen Wochenende: während im größten Teil Baden-Württembergs Dauerregen vorherrschte, konnte weiter im Norden und Osten des Landes auf Streckenjagd gegangen werden.

So war das Ziel der Teckpiloten, nach leichter Wetterbesserung am Sonntag in erster Linie Schadensbegrenzung zu betreiben. Die Dettinger Andreas Hofmann, Horst Habermann, Uli Häfner, Werner Neubold, Volker Weber sowie Andreas und Frieder Belz starteten bei immer noch ungünstigen Voraussetzungen vom völlig aufgeweichten Fluggelände unterhalb der Teck. Mit großem Kampfgeist gelang es allen, die für eine Wertung erforderliche Mindeststrecke von 100 Kilometern zu erreichen. Die drei Schnellsten waren in der Abrechnung Frieder und Andreas Belz sowie Volker Weber mit Geschwindigkeiten zwischen 59 und 47 km/h. Die Rundensieger vom FK Brandenburg erzielten im Vergleich dazu zwischen 98 und 101 km/h.

Weniger Glück hatten die Kirchheimer Wolf-Hirth-Piloten von der Hahnweide – zur Mindestdistanz fehlten dem engagiert fliegenden Team Fritz/Heimann gerade mal fünf Kilometer. War man am Wochenende zuvor noch glücklich zu Punkten gekommen – Tilo Holighaus, Patrick Puskeiler und Peter Bittner waren bei durchwachsenem Wetter die Sieger in einem vereinsinternen Spaßwettbewerb – blieb das Punktekonto im neunten Durchgang leer. Die Hoffnung auf eine bessere zweite Hälfte ruht bei den Kirchheimern nun auf den Piloten, die im Sommer an zentralen Meisterschaften teilnehmen. Auch diese Flüge werden für die Bundesliga berücksichtigt. rr