Lokalsport

Ein Quintett zittert noch

Neben Lenningen und Weilheim können noch drei weitere Teams absteigen

Vorentscheidender Spieltag in Sachen Abstieg in der Handball-Landesliga. Sowohl die SG Lennningen als auch der TSV Weilheim müssen noch um den Klassenerhalt bangen.

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Lenningen/Weilheim. Nachdem der TV Stetten als erster Absteiger bereits feststeht, wird noch der Zweite gesucht. Zittern muss allerdings auch noch der Drittletzte, der für die Abstiegs-Relegationsspiele in Frage kommt. Die Kandidaten kommen allesamt aus dem Bezirk Esslingen-Teck. Der TSV Neuhausen II (17:23 Punkte), die SG Lenningen (16:24), die HSG Ebersbach/Bünzwangen (15:25) und der TSV Weilheim (13:27) müssen noch bangen.

Auch der TSV Alfdorf (15:25) als Vertreter des Bezirks Stuttgart-Rems ist noch in der Bredouille. Die besten Chancen oben zu bleiben hat Neuhausen nach dem 25:24-Sieg vergangenes Wochenende beim TV Bittenfeld II. Vorentscheidende Bedeutung hat heute der vorletzte Spieltag.

Die SG Lenningen erwartet heute um 20 Uhr den SSV Hohenacker. Der SSV (28:12), frisch gekürter Bezirkspokalsieger, präsentiert sich als bestes Rems-Team auf dem dritten Tabellenplatz. Dieser Platz ist nicht in Gefahr, weder nach oben noch nach unten kann sich die Fischer-Sieben verändern. Veränderungen wird es allerdings nach Saisonende geben. Trainer Rolf Fischer bricht nach vier erfolgreichen Jahren seine Zelte ab und wechselt zum SKV Oberstenfeld in die Württembergliga. Bei den Spielern wird es einen Aderlass geben. Moritz Fischer geht zu den Stuttgarter Kickers (Württemberg-Liga) und Oliver Schmitt wechselt zum Regionalligisten VfL Waiblingen. Co-Trainer Klaus Lidle spricht von einem Neubeginn für die nächste Saison.

Auch bei der SG wird sich einiges ändern: Volker Schwohl wechselt in die „Zweite“, Daniel Brugger wird ein Studium aufnehmen und zieht weg. Jochen Renz will kürzer treten und nur noch bei den Jungsenioren spielen. Zuvor wird aber noch einmal in die Hände gespuckt. Nach der guten Vorstellung in Bittenfeld haben es die Kiedaisch-Schützlinge selbst in der Hand, dem Abstieg in die Bezirksliga noch zu entgehen.

Das SG-Trainer Trio Kiedaisch, Schlenk und Eberhard setzt auf die richtige Einstellung der Mannschaft und hofft dabei auf die Unterstützung seiner Fans. Beim letzten Saisonspiel zu Hause gibt’s für die Fans noch ein Schmankerl: Die SG-Grillmeister Alfred Schmid, Hans Kronester und Manfred Gabler stehen am Posten und ab 21 Uhr kostet das Getränk nur einen Euro.

Die Handballer des TSV Weilheim treten heute bereits um 18 Uhr bei der Reserve des VfL Waiblingen an. Um sich bei einem Ausrutscher der Konkurrenz alle Möglichkeiten im Abstiegskampf offen zu halten, müssen beide Punkte her.

Um in den letzten beiden Spielen die zusehends schwindenden Reserven wieder aufzufüllen, gönnte Trainer Beichter seiner Mannschaft eine trainingsfreie Woche. Trotz des Sieges von Mitabstiegskonkurrent TSV Neuhausen II, der die Weilheimer Chancen auf den Klassenerhalt deutlich dämpfte, ging man im Training mit Vollgas ans Werk und ist gewillt, die Minimalchance auf den Ligaverbleib zu nutzen. So fand sich zu allen Einheiten nahezu die komplette Mannschaft ein und wird wohl ohne Ausnahme der Langzeitverletzten in Waiblingen auflaufen können. döl/tk

TSV Weilheim: Rehkugler – Bierbaum, Auweter, Zettl, T. Sigel, Seyferle, Mauch, Schill, Allgaier, Bachofer, Rödig, S. Sigel, Bächle.

SG Lenningen: Attinger, Born, S. Lamparter – Austen, Braunwarth, Brugger, Haid, Kazmaier, Kirschmann, J. Lamparter, Leitner, Renz, Schwohl, Wald, Wiesinger