Lokalsport

"Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen"

WERNAU Die Handballerinnen des TSV Owen verloren ihr Bezirksliga-Gastspiel beim HC Wernau mit 17:19 (6:9). Dabei hatte Owen die ambitionierten Wernauerinnen am Rande einer Niederlage.

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Den Zuschauern in der Neckartal-Sporthalle bot sich, besonders in der ersten Halbzeit, ein sehr zerfahrenes und von vielen technischen Fehlern geprägtes Spiel. Zudem glänzten beide Mannschaften im Auslassen bester Torchancen. So stand es nach 16 Minuten gerade einmal 3:2 für Wernau. Bis zur Halbzeit blieben vor allem die Wernauerinnen weit unter ihren Möglichkeiten.

Nach 40 Spielminuten stand es 14:10 für die Gastgeberinnen. Der TSV Owen um Spielmacherin Stefanie Hoyler kämpfte sich zurück in die Partie. Zehn Zeigerumdrehungen später führten die Gäste gar mit 16:15. Dabei erwies sich vor allem das Spiel über den Kreis als probates Mittel, nachdem Würfe aus der zweiten Reihe nicht zum Erfolg führten. Auch die TSV-Torhüterin Teresa Späth konnte sich in dieser Phase des Spiels durch einige sehenswerte Paraden auszeichnen. Angesichts der drohenden Niederlage besann sich der HC wieder auf seine Stärken und gewann die Partie letztlich glücklich mit 19:17. "Ein Unentschieden wäre heute gerecht gewesen", musste nach dem Spielende auch Wernau-Trainerin Silke Zindorf zugeben.

tr

TSV Owen: Jahn, Späth; Trost, Klett (3), Diez, Hoyler (9/5), Roth, Dick (1), Breisch, Kerssens (1), Barner (1), Dotschkal, Klein (2), Knabel.