Lokalsport

Ein Zähler aus zwei Partien reicht zur Rettung

Weilheims Fußballer wollen morgen ein weiteres Jahr in der Landesliga buchen

Um in Sachen Klassenerhalt ganz sicher zu gehen, fehlt dem TSV Weilheim noch ein Zähler. Dies sollte in den letzten beiden Spielen am morgigen Samstag (ab 17 Uhr zu Hause gegen die SF Dorfmerkingen) und eine Woche später beim SC Geislingen machbar sein.

TSV Weilheim - Deizisau
TSV Weilheim - Deizisau

Weilheim. Eigentlich sollte schon vergangenen Sonntag beim TSV Köngen alles klargemacht werden. Doch nach einer äußerst schwachen Leistung kamen die Limburgstädter beim Absteiger über eine Punkteteilung nicht hinaus – sehr zum Ärger von Trainer Alexander Hübbe: „Wir waren so dicht davor, aber mit solch einer Vorstellung hatte meine Mannschaft den Sieg auch nicht verdient.“ Erklärungen für die schwache Vorstellung fand hinterher keiner so richtig. „Beim Warmmachen waren wir noch alle überzeugt, dass wir den entscheidenden Schritt machen werden“, sagt Weilheims Stürmer Marcel Mettang.

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Der von anderen Vereinen heiß begehrte Angreifer hat noch nicht entschieden, wie seine fußballerische Zukunft aussehen wird. Zumindest die Offerte des VfL Kirchheim, kommende Saison Verbandsliga zu spielen, hat der 25-Jährige ausgeschlagen. Mit dem TSV Weilheim ist Mettang derzeit im Gespräch, was eine Vertragsverlängerung angeht – Ergebnis noch offen.

Zunächst will er mit der Mannschaft am morgigen Samstag gegen die SF Dorfmerkingen den Klassenerhalt perfektmachen. Dabei können die Weilheimer auf die eigene Heimstärke setzen. Von den bisher 36 erreichten Punkten wurden 25 Zähler im Lindachstadion geholt. Dazu ist der kommende Gegner nicht besonders auswärtsstark. Der ehemalige Verbandsligist aus Dorfmerkingen hat in der Fremde bereits neun Spiele verloren, ist nicht zuletzt deshalb weit vom ausgegebenen Saisonziel (Platz eins oder zwei) weit entfernt.

Aus Weilheimer Sicht braucht man für den Abstiegskampf keinen Rechenschieber. Beim Blick auf das Restprogramm der Konkurrenten (siehe Infoartikel) könnten die 36 Zähler schon reichen. Darauf will sich unter Limburg aber niemand verlassen. „Ich hoffe, meine Spieler haben jetzt den Ernst der Lage erkannt und wissen, was Sache ist“, sagt Alexander Hübbe. Beim Spiel in Köngen konnten die mitgereisten Fans diesen Eindruck allerdings nicht gewinnen.

Dennoch ist Hübbe überzeugt, dass sich seine Spieler über den schwachen Auftritt in der Köngener Fuchsgrube am meisten aufgeregt haben und mit einer entsprechenden Wut im Bauch auftreten werden. Ob es Veränderungen in der Anfangsformation geben wird, ist noch offen. Die Entscheidung darüber fällt der Trainer nach dem Abschlusstraining am heutigen Freitag.me

Fünf Teams zittern noch

Mit den drei Letztplatzierten, TSV Köngen, FC Eislingen und TV Nellingen, stehen drei Absteiger bereits fest. Gesucht werden noch der vierte Absteiger (Platz 14) und der Relegationsteilnehmer (Platz 13). Für beides kommen jeweils noch vier gefährdete Teams infrage. Deren Restprogramm sieht folgendermaßen aus:
TSV Weilheim (10. Platz/ 36 Punkte) : SF Dorfmerkingen (H), SC Geislingen (A)
TSV Deizisau (11./35): TSG Schnaitheim (A), FV Illertissen (H)
TSG Schnaitheim (12./34): TSV Deizisau (H), TSV Köngen (A)
FC Donzdorf (13./31) : SV Vaihingen (H), 1. FC Eislingen (A)
FC Germania Bargau (14./30): TSV Köngen (H), SF Dorfmerkingen (A)