Lokalsport

Eine Niederlage, die Zuversicht verbreitet

Kirchheim. In ihrem besten Oberliga-Spiel der bisherigen Saison haben die Basketballerinnen des TSV Jesingen gegen den SB Heidenheim mit 47:63(22:37) verloren. Bereits nach drei Minuten rissen die Heidenheimer mit einer aggressiven Spielweise das Heft an sich. Leichte Abspielfehler führten auf Seite der Gastgeber zu vermeidbaren Ballverlusten. Gleichzeitig fanden die Jesinger Würfe zu selten ihr Ziel im Korb. Ganz anders die Gäste von der Ostalb: Schnelle, einfach vorgetragene Angriffe brachten dem HSB sichere Punkte ein.

Erst beim Stand von 22:37 zur Pause wachte der TSV im zweiten Spielabschnitt auf. Insbesondere die jungen Spielerinnen kämpften um jeden Ball und boten sich immer wieder an. Mannschaftsführerin Daniela Fischer war auf der Aufbauposition auf sich alleine gestellt, da die verletzte Nora Müllner vermutlich für längere Zeit ausfallen wird. Jesinger Wurfpech war entscheidend dafür, dass die Gastgeber trotz größerer Spielanteile in der zweiten Hälfte den Rückstand von zehn Punkten nie entscheidend verkürzen konnten. Am Ende war der 63:47-Sieg der Gäste dank der besseren Wurfausbeute und des konzentrierteren Spiels im ersten Viertel verdient.

Beim TSV Jesingen keimt mit der im Spiel gezeigten Einstellung allerdings wieder Hoffnung auf. Mit einer ähnlichen Leistung ist ein Sieg im nächsten Heimspiel am Sonntag gegen die TSG Schwäbisch Hall greifbar. In einem Punkt war der TSV Jesingen diesmal sogar deutlich besser als der SB Heidenheim: 5:1 lautete die Bilanz am Ende bei den Dreiern. fjr

TSV Jesingen: Attinger (7), Bardens, Bock, Fischer (16/3 Dreier), Huuschka (2), Plessing (5), Rehklau (3), Reichmuth (7/1), Salkowski, Singh, Spiller (4), Staib (3/1).

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