Lokalsport

Entlastung für die Geschäftsstelle

KIRCHHEIM Aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken hat sich das Internet für lokale Sportvereine zur Kommunikationsplattform Nummer eins entwickelt. "Der Informationsaustausch

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PETER EIDEMÜLLERzwischen den Abteilungen geschieht fast nur noch über das Internet", berichtet Doris Imrich, Vorsitzende des VfL Kirchheim. Die Homepage des größten teck-städtischen Vereins ziehe laut Imrich sogar das Interesse ausländischer Studenten an. "Da kommen öfters Anfragen von jungen Leuten, die ihr Auslandssemester hier machen und wissen wollen, wo sie Sport machen können."

Seit rund vier Jahren präsentiert sich der VfL im "worldwide web", jede Abteilung ist für ihren Inhalt selbst verantwortlich. "Meist sind das eher jüngere Mitglieder, die die Inhalte pflegen", so Imrich, die wohl stellvertretend für alle Vereine den zusätzlichen zeitlichen Aufwand betont: "Zehn Stunden im Monat reichen da kaum aus." Der gelungene und aktuelle Internet-Auftritt eine reine Zeitfrage? Wie jede andere Funktion im Verein auch, ist die Position des "webmasters" eine rein ehrenamtliche Angelegenheit und hängt deswegen naturgemäß vom jeweiligen Engagement der Betreffenden ab.

So sind dann auch gänzlich verwaiste Seiten ohne aktuelle Inhalte auf den VfL-Seiten nicht verwunderlich. "Zugegeben, da lässt einiges noch zu wünschen übrig", sagt auch Doris Imrich. In ihrer Funkition als Vorsitzende des Hauptvereins klopft sie den Betreffenden aber eher selten auf die Finger. "Da sind die Abteilungsleiter schon hinterher."

Unschönes im GästebuchAls positivsten Effekt des Internetauftritts sieht Imrich die Entlastung der Geschäftsstelle. "Anmeldungen zu Kursen laufen größtenteil schon elektronisch", sagt sie, "und wer Informationen über eine Abteilung will, klickt einfach auf den entsprechen Link auf der Seite."

Als problematisch habe sich indes der Gebrauch der Gästebücher erwiesen. "Da wurden teilweise Dinge von Dritten publiziert, die beleidigend waren", erklärt die VfL-Chefin.