Lokalsport

Entspannter Flug dank "letztem Bart"

Bei der 15. Segelflug-Bundesliga-Runde belegte die Fliegergruppe Wolf Hirth den achten Platz und erkämpfte sich dadurch weitere 13 Punkte.

KIRCHHEIM Damit liegen die Kirchheimer mit insgesamt 123 Punkten auf dem elften Platz der Gesamtwertung. Diese wurden dem Verein durch drei erfahrene Flieger gesichert. Helmut Treiber, Harald Fritz und Albert Kießling gelangen Streckenflüge von bis zu 633 Kilometern. "Leichte Ausbereitungen und der Gegenwind von 25 km/h drückten zu Anfang auf unseren Schnitt", berichtete Helmut Treiber hinterher, "auf dem Weg nach Gemünden profitierten wir vom starken Rückenwind, hatten jedoch immer mit unbeständiger Wetterlage und zerrissener Thermik zu kämpfen."

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Harald Fritz stand kurz vor der Benutzung seines Motors, was gleichbedeutend das Ende seiner Wertungsstrecke gewesen wäre. Ihren "letzten Bart" (so wird im Fliegerjargon die Thermik bezeichnet) hatten die beiden Piloten um 19 Uhr in der Nähe des Flugplatzes Heubach. "Ein entspannter Endanflug zur Hahnweide, die gut sichtbar durch den Start von zwei Heißuftballonen gekennzeichnet war, war der Lohn", so die beiden Piloten am Abend auf ihrem Heimatflugplatz, den sie nach über acht Stunden und 644 Kilometern wieder erreicht hatten. Helmut Treiber kam an diesem Tag auf einen Bundesliga-Schnitt von 91,25 km/h, Harald Fritz und Albert Kießling kamen beide auf 87 km/h.

il