Lokalsport

Erfolgserlebnis für den TSV Jesingen

Der TSV Jesingen kann doch noch gewinnen. Der Tischtennis-Bezirksklassist besiegte den TSV Wendlingen III deutlich mit 9:2.

KIRCHHEIM/HOLZMADEN Bisher ist für den TSV Jesingen, Absteiger aus der Bezirksliga, die Saison alles andere als optimal gelaufen. Das Heimspiel gegen den bisher ebenfalls wenig überzeugenden TSV Wendlingen III war für den TSV Jesingen praktisch schon die (vor-)letzte Chance, den Klassenerhalt nicht schon in der Vorrunde zu verspielen. Es begann optimal mit einer 3:0-Führung. Bemerkenswert dabei der Sieg des Duos Martin Reschl und Matthias Blum gegen Frank Holzfuß und Clemens Wurster. Als dann auch noch Michael Kadura gegen Zoran Barbic sein Match in fünf Sätzen gewinnen konnte, war die Partie praktisch schon entschieden.

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Erst beim Stande von 8:0 gab Matthias Blum im Spiel gegen Frank Holzfuß den ersten Punkt ab. Bei Oliver Jungbauer war ein Trainingsrückstand unverkennbar. Gegen Zoran Barbic verlor die Nummer Eins des TSV im fünften Satz mit 9:11. Der Sieg gegen einen extrem schwachen Gegner darf freilich nicht überbewertet werden.

Mit einem Remis geht der TSV Holzmaden (Kreisklasse A, Gruppe 3) in die Winterpause: Gegen den SV Nabern gab es zum Vorrundenabschluss ein 8:8. In den Doppeln gab es keine Überraschungen, Körner/Schempp (gegen Gall/Sciata) gewannen mit 3:1, dem standen zwei Viersatzniederlagen von Drexler/Kolbus (Sauermann/Pfizenmaier) und Schade/Schmidt (Sindlinger/Licina) gegenüber. Stark präsentierte sich an diesem Tag das vordere Holzmadener Paarkreuz. Sowohl Körner (Sauermann) als auch Schempp (Sciata) konnten punkten. Dem wollte Drexler nicht nachstehen, der mit einer starken kämpferischen Leistung Pfizenmaier mit 3:2 in Schach hielt.

Im Anschluss verloren Kolbus (Gall), Schade (Sindlinger) und Schmid (Licina) mehr oder minder deutlich, sodass Nabern bei Halbzeit mit 5:4 in Front lag. Postwendend konterte Holzmaden mit Siegen von Körner (Sciata) und Schempp (Sauermann). Drexler (Pfizenmaier) und Kolbus (Pfizenmaier) spielten gut mit, mussten die Punkte aber dem Gegner überlassen. Das Match von Schade gegen Licina war an Spannung kaum zu überbieten und wogte hin und her, mit dem letztendlich glücklicheren Ende für Schade. Er holte mit dem 11:9 im Entscheidungssatz den wichtigen 7:7-Ausgleich.

TSVH-"Joker" Schmid zeigte gegen Sindlinger zwar eine gute Partie, musste diesem jedoch zum 3:1-Sieg gratulieren. Somit waren die Punktegaranten Körner/Schempp in der Pflicht, zu punkten. Mit einem hart umkämpften 3:1- Erfolg gegen Sauermann/Pfizenmaier gelang dies eindrucksvoll. Mit insgesamt sechs Punkte waren sie wesentlich am gerechten Teilerfolg beteiligt.

ee/bw