Lokalsport

Ermstäler Weis in bester Frühform

Topbedingungen beim Bärlauchlauf: Fast sommerliche Temperaturen und ein weitgehend unbedeckter Himmel prägten das Szenario. Als Sieger gingen Bernd Weis (SG Dettingen/Erms) und Annette Bendig (TG Nürtingen) hervor.

NÜRTINGEN Bei Temperaturen um 15 Grad und nur wenigen Wolken am Himmel schickte Starter Ulrich Döbler (Beuren) 112 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke. Bester Starter aus der Teckregion war schließlich Andreas Schmid (SV Nabern) auf Platz 18 bei den Männern. Sabine Bechtel vom Lauftreff Kirchheim wurde bei den Frauen Fünfte.

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Der Bärlauchlauf ist ein wenig anders als andere Veranstaltungen. So auch diesmal: Statt große Strategiepläne zu entwickeln, trafen sich die Organisatoren, wie einst auch schon 1997 bei der Erstauflage, einige Tage vor dem Start zu einer kurzen Hocketse, verteilen an diesem Termin die Aufgaben und am Sonntagmorgen werden auf dem kleinen Waldparkplatz noch ein paar Bänke und Tische aufgestellt das war's. Und obligatorisch es werden am Morgen Brote geschmiert und mit frischem Bärlauch belegt.

Die Brote waren auch in diesem Jahr für die Läuferinnen und Läufer der Renner. Beherzt griffen die Sportler nach dem Zieleinlauf zu und stärkten sich. Besonders gefragt für einen Talk nach dem Zieleinlauf waren der Sieger und die Siegerin. Bei den Männern hatte sich Bernd Weis (SG Dettingen/Erms/35,06 Minuten) vor Martin Valecka (LG Neckar-Erms/36,17) ebenso souverän durchgesetzt wie bei den Frauen Annette Bendig TG Nürtingen). Letztere, nach genau 38 Minuten im Ziel, verbesserte den Streckenrekord der diesmal Drittplatzierten Sylvia Frölich (ebenfalls TGN) um über zwei Minuten. Weis fehlte rund eine Minute, um die Bestmarke von Vorjahressieger Hendrik Reininger (TG Nürtingen) zu knacken. Jener lief zwar heuer auch mit, aufgrund einer Verletzung hielt sich das Talent jedoch dezent zurück und kam als Siebter ins Ziel.

Strahlende Gesichter gab es viele am Sonntagmorgen im Tiefenbachtal. So absolvierten allein über drei Dutzend Läuferinnen und Läufer aus der Teckregion die Herausforderung. Das Rennen ist ein erster Fingerzeig, wie es um die Form des Einzelnen steht. Denn die Strecke ist exakt vermessen genau 10 000 Meter lang.

rei