Lokalsport

Erster Heim-"Dreier" im Jahr 2005?

Mit zwei Heimspielen in Folge beendet der VfL Kirchheim die englische Woche: Am morgigen Mittwoch gastieren die TSF Ditzingen im Kirchheimer Stadion (ab 19 Uhr), drei Tage später der TSV Schwieberdingen.

KLAUS-DIETER LEIB

Anzeige

KIRCHHEIM Der VfL Kirchheim hat es selbst in der Hand: Innerhalb von vier Tagen kann sich der Fußball-Verbandsligist vorzeitig den Klassenerhalt sichern. Dazu bedarf es zweier Siege und der Zähler Nummer 34 bis 39. Dass die genügen werden, davon ist VfL-Trainer Michael Rentschler überzeugt: "39 Punkte dürften zum Klassenerhalt reichen."

Natürlich wollen die Blauen endlich das erste Heimspiel im Jahre 2005 gewinnen. Bisher wurden die Kirchheimer Fans nicht gerade verwöhnt an der Jesinger Allee: In drei Heimspielen (0:0 gegen den FV Illertissen, 2:5 gegen die TuS Metzingen und 0:0 gegen die SG Schorndorf) gab es erst zwei Punkte. Der erste "Dreier" ist gegen Ditzingen geplant.

Was allerdings heißt, dass die Kirchheimer ihre Torchancen besser nutzen als zuletzt. Rentschler: "Wir hatten bisher in jedem Heimspiel genug Möglichkeiten, um erfolgreicher zu sein." Derweil stecken die VfL-Gäste mitten im Abstiegskampf und brauchen jeden Punkt zum Klassenerhalt. TSF-Trainer Jens-Uwe Zierer verlangt von seiner Truppe deshalb das Optimale: "Für uns zählt nur ein Sieg." Dabei ist sich der Coach sicher, das die Partie mental entschieden wird: "Wenn wir so willensstark auftreten wie in Rottweil, werden wir gewinnen." Große Töne aus Ditzingen.

Zierer kann mit dem bisherigen Saisonverlauf naturgemäß nicht zufrieden sein. Mit 26 Zählern stehen die TSF Ditzingen auf einem Abstiegsplatz, und es kann davon ausgegangen werden, dass die endgültige Abstiegsfrage erst am letzten Spieltag entschieden wird. Auswärts zählen die TSF zu den sechs besten Mannschaften der Verbandsliga: Von 26 Punkten holten sie allein 18 Punkte auf fremden Plätzen. Noch besser steht diesbezüglich der VfL da, mit 22 Punkten ist er hinter der SG Sonnenhof-Großaspach die zweitstärkste Auswärtsmannschaft der Verbandsliga.

Trotz optimistischer Einschätzungen weiß der Ditzinger Übungsleiter, dass es in Kirchheim schwer werden wird, das gesetzte Ziel umzusetzen: "Mit Michael Rentschler haben die einen überragenden Abwehrorganisator." Dafür spricht auch die Statistik: In den 22 Saisonspielen blieb der VfL zehn Mal ohne Gegentor.