Lokalsport

Fabienne Fritz verpasstSprung ins Finale

BERLIN Riesenpech für Fabienne Fritz (SSG Neckar/Fils/Teck): Bei den deutschen Schwimmmeisterschaften fehlten ihr in der 200-Brust-Konkurrenz der Juniorinnen ganze 13 Hundertstelsekunden, um ins Finale einzuziehen. Als Vorlauf-Neunte (2,42,63 Minuten) und erste potenzielle Endlauf-Nachrückerin wartete sie letztlich vergebens darauf, dass eines der qualifizierten Mädchen in letzter Sekunde einen Startverzicht bekannt gab: "Damit war leider nichts. Natürlich hätte ich über die 200 Meter mehr erwartet als im Vorlauf auszuscheiden." Dort war sie über eine Sekunde unter ihrer persönlichen Bestzeit (2,41,50) geblieben.

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Fabienne Fritz, die zusammen mit ihren Eltern während der DM-Tage in einem Berliner Hotel untergebracht ist ("ein Hochhaus"), bietet sich noch eine zweite Endlauf-Chance: Am Dienstag startet sie über 100 Meter Brust. "Da schwimme ich dann ein bisschen unter dem Motto ,Jetzt erst recht'", sagte sie. Heute unternimmt die 17-jährige Wirtschaftsgymnastin eine kleine Kultur-Tour: "das Brandenburger Tor und Anderes anschauen."

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