Lokalsport

Favorit mit starkem Aufschlagsspiel

Beim stark aufspielenden Tabellenzweiten VC Offenburg mussten die Volleyballer des SC Weiler eine 1:3-Niederlage einstecken. Die Offenburger, die vor zwei Jahren noch in der zweiten Bundesliga spielten, beeindruckten mit gutem Aufschlagsspiel und brachte den Annahmeriegel des SC in Schwierigkeiten.

EBERSBACH Vor rund 100 Zuschauern hatte Offenburg den besseren Start. Weiler kam mit den vielen kurzen taktischen Aufschlägen des VC nicht zurecht. Beim Stand von 8:14 wechselte Trainer Martin Kreher mit dem Bissinger Siggi Funk einen weiteren Annahmespezialisten ein, um mehr Sicherheit in den Spielaufbau zu bekommen. Der Wechsel erzielte Wirkung und die Filstäler wurden sicherer. Einen Sieben-Punkte-Rückstand holte Weiler am Ende fast noch auf, ehe Offenburg sich mit 25:22 durchsetzte.

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Im zweiten Satz spielte der SCW von Anfang an konzentriert und bekam die kurzen Aufschläge der Badener immer besser in den Griff. Dadurch kam auch der ehemalige Kirchheimer SVL-Spieler Markus Hainich mit seinen Schnellangriffen über die Mitte immer besser ins Spiel. Weiler gewann den zweiten Satz mit 25:22. Im dritten Satz stellte Offenburg um und setzte verstärkt Sprungaufschläge ein, nachdem der SCW-Annahmeriegel die kurzen Aufschläge entschärfte. Gegen die riskant und hart geschlagenen Sprungaufschläge hatte Weiler erneut Prob-leme im Spielaufbau. Die logische Folge war der Satzgewinn mit 25:16.

Sein hohes Niveau hielt der Favorit auch im vierten Satz. Weiler stemmte sich gegen die Niederlage, doch auch der vierte Satz ging zum verdienten 3:1-Erfolg an die Offenburger. Die Niederlage des SC beim Tabellenzweiten schmerzt derzeit weniger als der Verlust von Annahmespieler Holger Werner, der durch einen Bandscheibenvorfall für den Rest der Saison ausfällt. Am kommenden Sonntag muss der SC zu Hause den Tabellenletzten VFR Aalen schlagen, um nicht den Anschluss an das hintere Mittelfeld zu verlieren.

mk

SC Weiler:

Jörn Boockmann, Markus Hainich, Siggi Funk, Martin Kreher, Sebastian Maiero, Mark Morbach, Tim Radermacher, Frank Stieper und Dominik Zurek