Lokalsport

Finalsieg nach einseitigem Match

Tobias Mehring und Matthias Friedl sind das derzeit erfolgreichste Doppel im Tennisclub Weilheim. Die beiden setzten sich im Finale der Vereinsmeisterschaften mit 6:2 und 6:1 gegen das Doppel Dietrich/Bopp durch.

WEILHEIM Bereits in den Gruppenspielen entwickelten sich spannende Matches, die oftmals über drei Sätze gingen. Kleinere Überraschungen blieben nicht aus, so mussten sich Birkelbach/Wrobel jeweils in zwei Sätzen Mehring/Friedl und Scheufele/Weiler geschlagen geben. Hübbe/Schmalz unterlagen ebenfalls jeweils in zwei Sätzen gegen Gabric/P. Mehring und Braun/Most.

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Im Viertelfinale entwickelten sich dramatische Spiele: Mehring/Friedl lagen gegen Erdmann/Schopp schnell mit 2:6 zurück. Erdmann/Schopp spielten in dieser Phase konzentriert und machten kaum Fehler. Im zweiten Satz kämpften sich Mehring/Friedl zurück ins Spiel und siegten mit 6:4, bevor sie auch im dritten Satz knapp mit 6:4 die Oberhand behielten. Schlagenhauf/Huss mussten in Rekordzeit gegen Gabric/P. Mehring den ersten Satz mit 1:6 abgeben, lagen im zweiten Satz bereits mit 0:2 in Rückstand und drehten dann den Spieß zum 1:6, 6:2, 6:2 noch um.

Mike Faulhaber musste verletzungsbedingt im zweiten Satz aufgeben, sodass Braun/Most im Halbfinale standen. Faulhaber/Kosmol zeigten im Gruppenspiel gegen Schlagenhauf/Huss eine tolle Leistung und unterlagen erst in drei Sätzen. Dramatisch dann das Spiel Dietrich/Bopp gegen Scheufele/Weiler. In einer ausgeglichenen Partie siegten Dietrich/Bopp mit 4:6, 6:3 und 6:4. Im Halbfinale lieferten sich Dietrich/Bopp gegen Schlagenhauf/Huss dann einen Kampf über mehr als zwei Stunden. Mit 7:5 entschieden Dietrich/Bopp den ersten Satz für sich. Im zweiten Satz dominierten Schlagenhauf/Huss mit 6:4. Schnell lagen die beiden im dritten Satz mit 3:0 in Führung und hatten die Chance, auf 4:0 zu erhöhen. Doch ein verschlagener Flugball von Alex Huss läutete die Aufholjagd von Dietrich/Bopp zum letztlich doch überraschenden 6:3.

Im anderen Halbfinale hatten Mehring/Friedl beim 7:5, 6:2 gegen Braun/Most zunächst Mühe. Der gesundheitlich angeschlagene Daniel Most und Simon Braun hatten im zweiten Satz dann keine Kraft mehr.

Im Finale stellten sich die Zuschauer wiederum auf einen langen Kampf ein. Die Youngster Tobias Mehring/Matthias Friedl waren vom ersten Ballwechsel an hellwach und boten gute Aufschläge, solide Returns und gelungene Netzattacken. Das 6:2 und 6:1 fiel dann doch überraschend deutlich aus.

bm