Lokalsport

Fleißiges Arbeiten bis nach Mitternacht

WEILHEIM Morgens um halb neun ging's meist los, um Mitternacht war noch immer nicht Schluss: Beim 44. Teckbotenpokal-Turnier hatten die Helfer des TSV Weilheim jede Menge zu tun. Die Chronologie eines typischen Turniertages. 8.30 Uhr. Im Stadion erscheint die Weilheimer Aufräumtruppe um Karl Bauer. 12 Senioren, aufgeteilt in zwei Gruppen, sorgen turniertäglich dafür, dass Festgelände, Parkplätze und Sportplätze sich von ihrer besten Seite zeigen können. Man legt fleißig Hand an. Sechs Müllsäcke werden voll.10.00 Uhr. Kassier Manfred Herrmann macht sich auf, um die Einnahmen des Vortages einzuzahlen und holt frisches Wechselgeld. Im Anschluss beschafft er zusammen mit Marco Gronbach, Trainer der TSVW-Damenfußballmannschaft, Nachschub für die Cocktail-Bar, die von den Fußballerinnen betreut wird. Am Eingang erscheint der Getränkelieferant: Er tauscht Leergut gegen Vollgut aus. Klaus Hartmann braucht volle Konzentration: Die Zahlen auf dem Lieferschein müssen stimmen. 11.00 Uhr. Die Putzmänner machen wohlverdienten Feierabend: Frühschoppen. Zwischenzeitlich fährt der Rasenmäher über die Sportplätze, kürzt die Halme auf Standardlänge. Platzwart Herbert Sekan bereitet seinen Farbspritzwagen vor, zieht alle Seiten- und Querlinien nach.12.00 Uhr. Günther Friess wird gesichtet: Für den sportlichen Turnierleiter stehen Aufräumarbeiten in verschiedenen Lagerräumen an. 15.00 Uhr. Der TSVW-Wirtschaftsdienst um Kerstin Volber, Doris Schmid und Klaus Hartmann beginnt, die Küche vorzubereiten. Geschirr muss gereinigt werden, Friteusen werden aufgefüllt, Kühlschränke werden mit frischem Fleisch, Wurst und Pommes Frites bestückt. Helfer Sebastian Hieber lädt den Transporter voll, um Altglas zu entsorgen.15:30 Uhr. Günther Friess klettert auf den Turnierleiterwagen: Mikrophonanlage aufbauen, Spielbälle aufpumpen, Spielberichtsbögen bereitlegen. Zeitgleich erscheint Andreas Krisch, der sich um den Presse- und Internet-raum im Stadion kümmert.16:30. Die ersten Fußballmannschaften treffen ein heute sind es die SF Dettingen und der TV Unterlenningen. Sie nehmen die sauber geputzten Umkleidekabinen in Beschlag. 17.00 Uhr. Großandrang am Turnierleiterwagen. Die Turnierleitung mit Stefan Cserny als Bezirksaufsicht, Sprecher Rainer Fromm sowie Eddie Linha, Klaus-Dieter Fischer und Günther Fabrig als Beobachter steigen die Leiter hoch. Die ersten Presseleute treffen ein. Martin Koch und Klaus Schmid stellen derweil Bauzäune auf: Sämtliche Gäste sollen das Sportgelände nur durch den Haupteingang betreten. Jetzt erscheinen auch die Personen, die die Arbeitsdienste verrichten sollen. 17.30 Uhr. Erster Anpfiff. Der Fußballabend kann beginnen.21.10 Uhr. Das letzte Spiel ist aus. Die zweite Arbeitsschicht trifft ein, im Presseraum wird noch immer geschrieben.0.05 Uhr. Nach Mitternacht wird das Tagebuch ins Web gestellt. Dann geht im Presseraum das Licht aus. Derweil macht Manfred Hermann gerade Kassensturz.

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