Lokalsport

Frickenhausen bleibt Tabellenführer

Der TTC Frickenhausen reitet derzeit auf einer Erfolgswelle. Auch SIG combibloc Jülich/Hoengen konnte den Siegeszug des Teams von Trainer Qiu nicht stoppen. In einem sehr ansehnlichen Spiel schlug der TTC den Tabellen-Vorletzten mit 6:0.

OLAF NÄGELE

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FRICKENHAUSEN Dieser Saisonauftakt kann sich wirklich sehen lassen: Acht Punkte in vier Begegnungen, eine Bilanz von 24:5 Spielen und nach wie vor Tabellenführer. "Wir haben derzeit einen guten Lauf", freute sich Präsident Wohlhaupter-Hermann nach dem Spiel. Die 400 Zuschauer in der Sporthalle auf dem Berg sahen konzentrierte TTC-Akteure, die um jeden Punkt kämpften und auch in schwierigen Situationen die Nerven behielten.

In den Doppeln ließen Torben Wosik und Bojan Tokic ihren Gegnern Knut Golnow und Marek Klasek keine Chance und brachten ihr Team mit einem klaren 3:0-Sieg in Führung. Ma Wenge und Jens Lundquist hingegen sahen nur zwei Sätze lang wie die überlegenen Sieger aus, dann brach die Zeit von Lars Hielscher und Thomas Keinath an. Mit einer enormen Energieleistung glichen die beiden aus, erzwangen sich den fünften Satz und fast wäre es den beiden deutschen Nationalspielern gelungen, die Partie zu drehen. Doch beim Stand von 7:5 riss der Spielfaden und sie mussten sich der Konzentration, dem Ehrgeiz und letztendlich auch dem Glück von Ma und Lundquist beugen.

Auch in den Einzeln am vorderen Paarkreuz gab es leidenschaftlich geführte Matches zu sehen. Ma Wenge hatte es zunächst mit Lars Hielscher zu tun, der sich an diesem Nachmittag als ebenbürtiger Gegner präsentierte. Ma erwies sich im vierten Satz als derjenige mit dem größeren Konzentrationsvermögen und entschied die Partie mit 3:1 für sich. In der Nebenbox kämpften Jens Lundquist und Marek Klasek verbissen um jeden Punkt. Im fünften Satz wähnte man Jülichs Nummer eins mit einem 5:0-Vorsprung gar auf der Siegerstraße, aber Jens Lundquist erkämpfte sich mit einer grandiosen Leistung einen knappen und letztendlich verdienten 3:2-Sieg.

Die restlichen Begegnungen gerieten nunmehr zur Formsache. Jülichs Nummer sechs Knuth Gollnow, der gegen Torben Wosik antreten musste, gab wegen einer Verletzung im zweiten Satz auf. Und auch Thomas Keinath schien zu spüren, dass er das Blatt nicht mehr wenden konnte. Er bot gegen Bojan Tokic nur noch wenig Gegenwehr, machte viele individuelle Fehler und so besserte sich der Slowene mit einem niemals gefährdeten 3:0-Sieg die eigene Bilanz auf.

TTC-Trainer Qiu's Kommentar zum Spiel fiel nüchtern aus: "Natürlich freue ich mich über das Ergebnis. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir außer Gönnern noch keine schweren Gegner hatten."