Lokalsport

Geist von Riezlernals Einstimmung

Während der Fahrplan für die am 10. Januar beginnende fünfwöchige Oberliga-Vorbereitung inzwischen feststeht, sind andere Fragen noch offen. Wer kommt, wer geht? Vorerst gibt's nur Spekulationen.

KIRCHHEIM Die Punkteausbeute (12) ist bei den Oberliga-Fußballern des VfL Kirchheim nach 17 Partien noch nicht optimal, aber mit Rang 15 und einem Nachholspiel in der Hinterhand liegt der VfL zum Jahresabschluss im Plan. Sagen die Verantwortlichen. Eben jene Nachholpartie beim FC Nöttingen wird vermutlich am 16. Februar ausgespielt, also eine Woche vor dem offiziellen Punktspielstart mit dem Heimspiel gegen den FC Villingen). Die Terminierung des WFV-Pokalviertelfinales gerät derweil zur Hängepartie: Der VfL-Gegner wird erst im neuen Jahr zwischen dem VfL Sindelfingen und Regionalligist SSV Reutlingen ermittelt werden können. Kurioserweise steht der mögliche Halbfinalgegner bereits fest: Der VfR Aalen, ebenfalls Regionalligist, setzte sich am Samstag bei Landesligist FC Eislingen mit 2:0 durch.

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Nach dem freitäglichen Abschlusstraining können sich die VfL-Spieler von den Oberliga-Strapazen nun ein paar Tage erholen: Am 10. Januar bittet das Trainergespann Rentschler/Hofberger zum sechswöchigen Vorbereitungsprogramm. Ziel darin: das Team in allen Bereichen fit für den Oberliga-Klassenerhalt zu machen. Der Kader wird leicht verändert werden. Neben Marko Lovric (tritt aus beruflichen Gründen kürzer) wird auch Giovanni Bunjan die Kirchheimer verlassen. Bunjan, vor der Runde als junger Perspektivspieler aus Ulm unter die Teck gewechselt, hatte kaum Einsatzzeiten und wird nun auch aus privaten Gründen in Richtung Augsburg umziehen. Auf der Kippe stehen noch die Personalien Feriz Meha und Guido Fuchs. Beide wollen sich sportlich verändern, allerdings bleibt abzuwarten, was sich bis zum Ende der Wechselfrist tun wird. Meha trainierte bereits zweimal zur Probe beim SSV Reutlingen, dem Verein seines Bruders Alban, der vor der Runde vom VfL an die Kreuzeiche wechselte. Hinter beiden Spielern steht also ein Fragezeichen, ebenso hinter potenziell neuen Kaderspielern. Einige Kontakte gibt's, Konkretes noch nicht. Theoretisch könnten sich die Verhandlungen bis zum Ende der Wechselfrist (31. Januar) hinziehen.

Sicher ist, dass zwei A-Junioren in der Vorbereitungszeit ihre Chancen als Perspektivspieler erhalten sollen. Einer davon ist Armin Ohjran, der in der Vergangenheit bereits zum Kader zählte.

Nach der ersten Trainingseinheit 2008 steht der obligate VfL-Ausflug auf das Kanzelwandhaus bevor. Binnen drei Tagen (11. bis 13. Januar) soll eine Art "Geist von Riezlern" für positive Grundstimmung bei Spielern und Funktionären sorgen. Bei Selbstverpflegung stehen auch ein paar konditionelle Einheiten in Österreichs Bergen auf dem Programm. Testspiele sind bisher mit dem GSV Dürnau (23.1./19 Uhr/H), VfR Aalen (26.1./14 Uhr/H), TV Echterdingen (13.2./19 Uhr/A) und SKV Rutesheim (16.2./15 Uhr/H) vereinbart. Auf Hallenturniere verzichten die Blauen in dieser Saison ebenso gänzlich wie das VfL-II-Team und die Oberliga-A-Junioren.

wr