Lokalsport

Gipfeltreffen in Kirchheim: beste Abwehr gegen besten Angriff

TuS Stuttgart in der Handball-Bezirksklasse zu Gast beim VfL – Owener Zweite hat Auswärtssieg im Visier

Kirchheim/Owen. Heute Abend ab 20 Uhr treffen in der Walter-Jacob-Halle die Kirchheimer Handballer auf denTuS Stuttgart – das Spitzenspiel des Tabellendritten und des Tabellenzweiten in der Bezirksklasse. Für den VfL bietet sich dabei praktisch die letzte Chance, durch einen Sieg Rang zwei doch noch in Angriff zu nehmen. Allerdings müssen die Teckstädter in den zwei Rest-Spielen zusätzlich auf einen Ausrutscher des TuS Stuttgart warten. „Nach den letzten Spielergebnissen ist Kirchheim im Heimspiel Favorit. Der VfL verfügt über den stärksten Rückraum der Bezirksklasse. Für den TuS wird es schwierig, zu bestehen“. So lautet die Spieleinschätzung auf der Internetseite von TuS. Der Gegner bekundet Respekt und schiebt somit dem VfL die Favoritenrolle zu. VfL-Trainer Sascha Mitranic sieht dies anders. „Wir haben nichts zu verlieren“, sagt er, „wir können befreit aufspielen.“ Der VfL ist heiß auf die Partie, allein schon wegen der Hinspiel-Schlappe. TuS kommt mit dem besten Angriff der Liga, der VfL stellt die beste Abwehr – die Spannung ist groß, wenn es heute Abend zum Spitzentreffen kommt.

Derweil gastiert der TSV Owen II heute Abend beim TV Plochingen II. Für die Teckstädter geht es im Duell mit dem Tabellennachbarn um zwei wichtige Zähler im Abstiegskampf. Der TVP ist die Mannschaft der Stunde. So gewannen die Neckarstädter fünf ihrer letzten sechs Partien und haben sich damit bereits einen drei Punktevorsprung auf den TSVO erspielt. Erst am vergangenen Dienstag mussten sich die Neckarstädter mit 25:27 beim TuS Stuttgart knapp geschlagen geben. Doch auch dieses Ergebnis unterstreicht die derzeitige Stärke des TVP II. Der TSVO will jedoch seine Chance auf Platz neun und damit den sicheren Klassenerhalt wahren. Hierfür ist ein Erfolg in Plochingen nötig. Verstärkung für die dezimierte Owener Truppe kommt von der ersten Mannschaft: Felix Krüger wird die restlichen Saisonspiele in der Owener Zweiten absolvieren. Ob Trainer Nothwang allerdings auf die zuletzt starken Routiniers Hoyler und Blumauer zählen kann, ist noch unsicher. mp/jb


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