Lokalsport

Hahnweide-Startshelfen weiter

KIRCHHEIM/DETTINGEN Fast hätten sich die Dettinger mit dem Wetter verrechnet: Am Samstagmorgen hatte es geregnet; für nachmittags war starker Wind und zerrissene Thermik angesagt. Für den Sonntag waren die Prognosen deutlich besser. Letztlich war Werner Neubold der Einzige, der am Samstag einen Start vom Dettinger Fluggelände wagte. Bei schwierigen Bedingungen erreichte er immerhin 177 Kilometer. Die für die Bundesligawertung ausschlaggebende Geschwindigkeit von 48 km/h zeugte aber von ungünstigen Bedingungen welch ein Kontrast zu den ersten beiden Ligawochenenden, als mehr als 100 km/h erreicht worden waren.

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Also hofften alle auf den Sonntag. Doch das Wetter hielt sich nicht an die Vorhersagen. Einzig Frieder Belz gelang es, eine größere Strecke zu fliegen. Drei für die Bundesliga-Wertung erfolderlichen Flüge kamen dennoch für die Dettinger zustande. Die Flüge von Andreas Belz und Michael Kapp beim Hahnweid-Wettbewerb flossen ins Klassement mit ein.

Für die Fliegergruppe Wolf Hirth erflogen Steffen Keppler und Ebi Schott beide Hahnweide-Wettbewerbsteilnehmer Durchschnittsgeschwindigkeiten um die 60 km/h. Horst Heimann jagte im freien Streckenflug derweil dem guten Wetter Richtung Schwarzwald und Donautal hinterher und erflog einen Schnitt von 68 km/h einer der schnellsten Flüge an diesem wettermäßig in ganz Deutschland schwierigen Wochenende.

Wieder einmal wurden die besten Durchschnittsgeschwindigkeiten der dritten Bundesliga-Runde in den Alpen erflogen durch die Piloten aus Königsdorf und Schliersee. Die Dettinger Piloten retteten sich mit ihrem glücklichen Ergebnis noch auf den elften Tagesplatz: Platz zehn im Gesamtklassement. Die Kirchheimer verblieben unter den 30 Vereinen auf Platz drei hinter Königsdorf und dem Luftsportverein Schwarzwald. Bei nur sieben Punkten Rückstand haben die Kirchheimer Tuchfühlung zur Tabellenspitze.

kh