Lokalsport

Halama knackt die 1000

Bei den Kirchheimer Keglern läuft's: Sowohl die Verbandsliga-Damen als auch die Herren stellten bei ihren Heimsiegen jeweils neue Heimre- korde auf. Zudem gelang es Wolfgang Halama, die Traummarke von 1 000 Holz zu übertreffen.

KIRCHHEIM In absoluter Spiellaune zeigten sich die Damen in der Partie gegen den SKC Burgberg, die mit 2658:2538 gewonnen wurde. Gleich am Start standen 37 Plusholz zu Buche. Heike Schubert mit 414 und Heidi Noss mit 441 Leistungspunkten zeigten den Gästen, wer an diesem Tage das Sagen hat. Die beiden Tagesbesten folgten im Mittelpaar. Ilka Klein erzielte 457 und Carina Grolog 466 Kegel die VfL-Damen schraubten den Vorsprung auf 74 Punkte. Den neuen Heimrekord rundeten Monika Zechner mit 429 und Martina Hoi mit 451 Holz ab. In der Tabelle schob sich die Truppe auf den sechsten Platz mit 6:6 Punkten. Dies bedeutet einen Rückstand von lediglich zwei Punkten auf den Tabellenführer.

Anzeige

Die Verbandsligaherren siegten mit 164 Leistungspunkten Differenz. 154 davon erreichte allein das Startpaar. Joachim Deuschle mit 909 und der überragende Wolfgang Halama mit 1 004 Kegeln waren nicht zu stoppen. Halama war seit knapp 15 Jahren wieder der erste Kirchheimer, der die magische 1 000er-Marke übertroffen hat. Licht und Schatten gab es in den folgenden Durchgängen. Passabel spielte Stark mit 922, eher schwach waren die 857 von Leitner. Überzeugen konnte Michael Hoi mit 942 Kegeln, während Dambaur mit 887 unter Form blieb. Mit 12:0 Punkten sind die Teckstädter alleiniger Tabellenführer damit hatte zu Saisonbeginn keiner gerechnet. Zum siebten Spiel geht es für den VfL am kommenden Samstag beim SC Hermaringen.

Unter die Räder kamen die beiden zweiten Mannschaften. Die Damen unterlagen in der Bezirksliga beim SV Magstadt mit 2333:2486 deutlich. Erneut stärkste Akteurin war Anita Deuschle mit 415 Kegeln, gefolgt von Sigrun Grolig und Karin Mayerhöffer mit 406 Punkten. 4669 Kegel brachte die zweite Herrenmannschaft in Freiberg gegen den TV Cannstatt zu Fall. Dies waren 258 weniger, als die Gastgeber erreichten. Alle sechs Spieler fanden nie zu ihrer Form und lediglich der wiedererstarkte Och mit 819 und der ambitionierte Breunle mit 821 Kegeln hatten akzeptable Zahlen vorzuweisen. Die restlichen vier blieben unter ihren Möglichkeiten.

Falkenstein mit 405, Ristl (413), H. Grolig (417), A. Kotz (419), N. Kotz (429) und H. Hoi (431) zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und sicherten der dritten VfL-Mannschaft zwei Punkte mit 2514:2417 Holz gegen den KSV Weissach II. Nicht schlecht spielten die Herren IV gegen den SKV Sankt Johann, doch mit 2431:2497 Punkten musste man sich geschlagen geben. Erneut bester im Trikot des VfL war Fritz mit 434 Kegeln. Ein Holz weniger gab es für Herbert Merkl und 415 für Brucker.

ps