Lokalsport

Handgelenksverletzung kann Zapf nicht stoppen

Der Lenninger Tischtennisspieler Heiko Zapf (TTC Frickenhausen) hat sich dank eines fünften Platzes beim süddeutschen Ranglistenturnier in Coburg für die deutschen Jugendmeisterschaften im April qualifiziert.

COBURG Zusammen mit vier weiteren Spielern Baden-Württembergs war der 15-Jährige ins fränkische Coburg gereist, um sich unter 16 Teilnehmern aus ganz Süddeutschland einen der begehrten acht Plätze zu sichern, die zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft berechtigen.

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Durch eine Kapselverletzung am rechten Handgelenk ging Zapf gehandicapt in das Turnier. Seine ersten beiden Partien gegen baden-württembergische Gegner verlor er knapp. Alle anderen Spiele entschied er souverän für sich, sodass er am Ende des ersten Durchgangs Dritter wurde.

Im zweiten Durchgang wurde der junge Lenninger in seiner Gruppe, die aus einem Baden-Württemberger und sechs Bayern bestand, Sieger und belegte in dieser Qualifikationsgruppe den ersten Platz nach elf aufgrund der Verletzung schmerzhaften Partien hatte Heiko Zapf die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften als Gesamtfünfter in der Tasche.

Die Teilnahme an selbigen hat der Zweitligaspieler des TTC Frickenhausen nicht zuletzt seiner intensiven Trainingsarbeit beim Tälesclub zu verdanken. Bis zu drei Stunden täglichen Trainings zusammen mit Spielern der zweiten als auch der ersten Mannschaft tragen ihre Früchte aber auch ihre Risiken: Die Kapselverletzung im Handgelenk kam aufgrund eines verstärkten Rückhandtrainings zu Stande. "Bislang hatte Heiko vornehmlich seine Vorhand trainiert", weiß sein Vater Bernd Zapf, "die Rückhand lag ein wenig im Argen."

bz/pet