Lokalsport

Henzler bleibt auch in Le Mans das Pech treu

Le Mans. Wolf Henzler und seine Teamkollegen weiter im Pech: Der Porsche des Werksfahrers vom Motorsportclub Kirchheim kam nach dem vorzeitigen Aus auf dem Nürburgring vor vier Wochen auch bei den 24 Stunden von Le Mans am Wochenende nicht über die Ziellinie. Nach 184 Runden musste das Felbermayr-Proton-Team mit Henzler, dem Ludwigsburger Marc Lieb und dem Österreicher Richard Lietz mit Getriebeschaden aufgeben. Damit blieb der Traum des Porsche-Trios, den Erfolg von 2010 zu wiederholen, unerfüllt.

Zuvor hatten sich Henzler und seine Kollegen im Qualifying den sechsten Startplatz gesichert und gingen damit als bestes Porsche-Team ins Rennen. Marc Lieb musste am frühen Sonntagmorgen an Position vier liegend das Rennen schließlich aufgeben, nachdem sich das Getriebe des Porsches nicht mehr schalten ließ. „In Le Mans bekommt über kurz oder lang jeder Probleme“, meinte Wolf Henzler nach dem erneuten Pech seiner Mannschaft, die gut im Rennen lag. „Hier gilt es schlicht, anzukommen.“ Den Sieg holten sich die Italiener Fisichella, Bruni und Vilander auf Ferrari vor ihren Landsleuten Makowiecki, Melo und Farnbacher, ebenfalls im Ferrari.tb

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