Lokalsport

Hertel drängt in die Startelf für Villingen-Spiel

Kirchheim. Ungewohnte Situation für die Oberliga-Kicker des VfL Kirchheim. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie – doppelt so viele wie bis dato in der gesamten Saison – sind die Blauen erstmals seit dem ersten Spieltag schlechter als Platz zwei positioniert. Wobei der neue Tabellenzweite Walldorf noch ein Spiel mehr absolviert hat als die Teckstädter. Die Möglichkeit diesen zurückzuerobern, besteht für den VfL in der heutigen Nachholpartie gegen den FC Villingen an der Jesinger Allee (Anstoß 19 Uhr).

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Sollten die Schützlinge von Coach Rolf Baumann zumindest an die erste Spielhälfte der Nöttingen-Partie anknüpfen, dürfte der Weg zurück in die Erfolgsspur frei sein. Jedoch reisen die Gäste aus dem Schwarzwald mit einem Sieg gegen Freiberg im Rücken an und werden sicherlich versuchen, dem VfL das eine oder andere Ei ins vorösterliche Nest zu legen. Kirchheims Trainer Baumann mahnt zur Vorsicht, stellt aber auch fordernd fest: „Wir müssen an die letzten Steigerungen anknüpfen und ehrgeizig an den fehlenden Details feilen.“

Bis auf den grippekranken Vitali Lasarev und den zuletzt aufstrebenden A-Junior Kai Huttenlocher (wird für das wichtige Jugendspiel am heutigen Abend in Eislingen abbestellt) hat Baumann alle Mann an Bord. Alternativen stehen den Teckstädtern genügend zur Verfügung, vor allem Verteidiger David Hertel drängte durch einen starken Auftritt in der zweiten Mannschaft vergangenen Sonntag wieder in die Startelf. Über dauerhaften Konkurrenzkampf, wenn alle Akteure fit bleiben, will der VfL solange es geht an Primus 1899 Hoffenheim II dranbleiben. wr

VfL Kirchheim: Stowers – Eisenhardt, Kauffmann, Er, Hertel (Polat) – Hofbauer, Otto, Ohran, Polat (Kuhn) – Tunjic, Laible