Lokalsport

Hoffnungen auf denAufstieg zerplatzen

KIRCHHEIM Mit der 58:72-Niederlage gegen Balkan Basket Ulm haben die Landesliga-Basketballer des VfL den ersehnten Aufstieg in die Oberliga verpasst.

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Bei vier Punkten Rückstand und dem verlorenen direkten Vergleich ist Ulm (26:6) vom VfL (22:10) nicht mehr einzuholen. Der Tabellenzweite KKK Haiterbach (22:6), nächsten Samstag Gast in der Sporthalle Stadtmitte, theoretisch zwar schon, doch Haiterbach tritt am letzten Spieltag beim sieglosen Tabellenletzten Reutlingen an und kann diese zwei Punkte sicher verbuchen.

Mit einer Leistung wie in der ersten Hälfte am Sonntag hat das Team von Trainer Ross Jorgusen allerdings auch nichts in der (noch) vierten Spielklasse verloren. Gerade mal 15 Punkte gelangen in den ersten 20 Minuten, das Fehlen des besten Spielers Markus Walddörfer (Knieoperation) konnte nicht kompensiert werden. Gegen die Zone der Ulmer, die seit Jahresbeginn auf ihren Star Kelly Powe (in die 2. Regionalliga Bayern zum TSV Neu-Ulm) verzichten müssen, gelangen dem VfL nur vier (!) Feldkörbe. Da auch bei Freiwürfen (5:16) nichts funktionierte und die wenigen Fastbreak-Chancen ängstlich vergeben wurden, war die Partie beim 15:36 praktisch entschieden.

Man muss dem Team zugute halten, dass es dennoch nie aufgab und seinem neuen Trainer zeigte, dass es Charakter hat. Doch die Mittel reichten nicht zu mehr als zu zwei Minichancen. Zum ersten Mal, als der bis dahin völlig indisponierte Bernhard Ludwig plötzlich heißlief und den VfL auf 35:46 (27.) heranbrachte. Kurz danach unterlief ihm aber übermotiviert sein fünftes Foul, Ulm zog auf 57:39 (34.) davon. Zum zweiten Mal, beim 51:60 zweieinhalb Minuten vor Schluss, durch die einzigen Punkte von Marcel Zeitler doch das Wunder blieb auch hier aus, Ulm traf am Ende acht seiner zehn Freiwürfe (vorher 8:22!) und gewann noch deutlich 72:58.

ut

VfL Kirchheim: Adler (8/1), Beck, Eberle (18), Fortunat (3), Günther (n.e.), Ludwig (15/2), Merrill (1), Reiter (7), Schlipf (3/1), Strate, Zeitler (3/1).