Lokalsport

Hohe Fehlerquotewird nicht bestraft

Der TSV Owen bleibt in der Handball-Landesliga weiter in der Erfolgsspur. Mit einem 35:25 (16:14)-Sieg kehrte er von Hbi Weilimdorf/Feuerbach zurück.

FEUERBACH Dabei überzeugte das Teckteam vor allem mit einer starken Mannschaftsleistung. Trotz des deutlichen Endstandes musste die Mannschaft von Trainer Enrico Wackershauser jedoch lange mit den engagiert spielenden Gastgebern ringen, bis die Weichen auf Sieg standen.

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Nachdem neben Markus Wahl auch Burkhard Jaeger und Sascha Faustmann passen mussten, rückte Tim Hybl ins Owener Aufgebot nach. Auch Markus Güntner hatte nach langer Verletzungspause wieder erste Spielanteile. Blitzschnell und hochkonzentriert startete der TSV Owen in die Partie. Dem 2:0 legten die Gastgeber dann nach und hatten beim 4:6 auch ins Spiel gefunden. Der TSV glänzte während der gesamten ersten Hälfte vor allem im Auslassen hochkarätigster Chancen. Strafwürfe, Kreisabschlüsse und auch Konter wurden leichtfertigst vergeben. In der nun ausgeglichenen Begegnung konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Erst kurz vor der Halbzeit gelang es dem TSV, wieder mit zwei Treffern in Führung zu gehen. Mit 16:14 ging es dann auch in die Pause.

Wer von den zahlreichen Owener Anhängern auf einen ähnlichen Blitzstart wie schon im ersten Durchgang gehofft hatte, wurde enttäuscht. Bis zum 21:20 in der 39. Minute kämpfte der TSV größtenteils mit dem Torabschluss und eigenen Unlänglichkeiten. Dann erst platzte der Knoten beim Tälesexpress. Markus Güntner per Strafwurf, Christoph Hoyler vom Kreis und Steffen Klett per Konter brachten ihre Farben in Front. So konnte sich Owen auch dank einer gesteigerten Defensive und fünf Treffern in Folge auf 26:20 absetzen.

Doch die Gastgeber bäumten sich noch mal auf. Sie scheiterten in ihren Bemühungen jedoch am Abwehrblock oder am gut postierten Arpad Fazakas im Owener Gehäuse.

In der 55. Minute zog man auf der Bank der Hausherren dann die Notbremse. Auszeit beim Zwischenstand von 29:24. Doch die passenderen Worte fand scheinbar Oweners Coach Wackershauser. Mit nur einem Gegentreffen in der verbleibenden Spielzeit sicherte sich der TSV den Sieg. Dem gegenüber standen sechs blitzsaubere Angriffsaktionen der Owener Torfabrik. Allerdings spiegelt der klare 35:25-Endstand nicht den über lange Zeit ausgeglichenen Spielverlauf wider. Nach Minuspunkten rangiert der TSV Owen somit weiterhin auf Platz zwei. Er muss diesen Platz nun im Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den HC Wernau verteidigen.

Bis dahin sollte man sich vor allem beim Abschluss etwas einfallen lassen. Eine so hohe Fehlerquote wie gegen die Hbi Weilimdorf/Feuerbach kann man sich sicherlich nicht gegen jeden Gegner ungestraft erlauben.

br

TSV Owen: Fazakas, Reckziegel Dunkel (2), Güntner (6/3), C. Hoyler (5), H. Hoyler (2), Hybl, Kazmaier (6), Kirchner (5/1), Klett (5), Schmid (4)Schiedsrichter: Faß/Leykauf (TV Mos/TSV Biberach).