Lokalsport

Hüben wie drüben: "Dreier" Pflicht

Nach einem spielfreien Wochenende erwartet der VfL Kirchheim in der Fußball-Verbandsliga bereits am morgigen Freitagabend um 19 Uhr den Aufsteiger SV Fellbach. Ein richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften.

KIRCHHEIM Die Ausgangslage beider Mannschaften könnte nicht übereinstimmender sein. Mit 5:9 Toren und 3 Pluspunkten stehen beide Teams auf dem 13. Tabellenplatz. Und: Beide Trainer geben sich mit einer Punkteteilung nicht zufrieden. "Bei unseren Ansprüchen zählt gegen den SV Fellbach nur ein Sieg", sagt VfL-Mann Michael Rentschler. Auch Antipode Frank Weinle ist ein Punktgewinn zu wenig: "In der aktuellen Situation bringt uns nur ein Sieg weiter."

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"Wir wollen mit einem Sieg den Abstand ans Mittelfeld wieder herstellen", gibt Weinle zu Protokoll. Bei einer weiteren Niederlage und angesichts des folgenden, punktelosen Wochenendes (spielfrei) droht dem SVF die Etablierung im Tabellenkeller. Weinle sieht die Gefahr: "Wir müssen aufpassen, nicht schon nach acht, neun Spieltagen abgeschlagen am Tabellenende zu stehen."

Aus den ersten fünf Spielen gelang dem Aufsteiger lediglich ein Sieg am ersten Spieltag (3:0 gegen den SV Böblingen). Gleiches gilt für den VfL Kirchheim, denn auch die Blauen waren bisher nur einmal erfolgreich, ebenfalls am ersten Spieltag (3:0 gegen Olympia Laupheim). Für Rentschler ist klar: "Wenn wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben wollen, muss der SV Fellbach schlicht und einfach geschlagen werden." In vorausgegangenen Spielen hat der Kirchheimer Übungsleiter den Aufsteiger schon zweimal beobachtet und ist sich der schwierigen Aufgabe bewusst: "Eine defensiv sehr starke Mannschaft." Viel wird davon abhängen, ob die VfL-Kicker in der Lage sein werden, den Fellbacher Abwehriegel zu knacken.

In den letzten beiden Spielen gegen die TSF Ditzingen (0:2) und beim FV Ravensburg (0:4) gelang dem VfL Kirchheim kein Tor. Was Hoffnung macht, ist, dass kurz vor Ende der offiziellen Transferfrist mit dem Brüderpaar Feriz und Alban Meha (wir berichteten) es dem VfL gelang, die Offensivabteilung zu verstärken. Mit Heiko Eberhardt (vom Afrika-Trip zurück) und Thorsten Raspe (hat nach seiner Verletzung schon vier Trainingseinheiten hinter sich) verfügt Trainer Rentschler über zwei weitere Alternativen.

Wer letztlich zur Anfangself zählen wird, darüber entscheidet Trainer Rentschler wie üblich vor dem Spiel.

kdl