Lokalsport

Im Sekundentakt ins Ziel

Beim Fränkischen Schweiz-Marathon belegten die sechs beteiligten Inlineskater vom Kirchheimer Teckspeed Team die Plätze sieben, zehn, 14, 25, 42 und 222.

FORCHHEIM In Forchheim wurden im Rahmen des Fränkische-Schweiz-Marathons der achte Wertungslauf des Bayern-Inline-Cups und die bayrische Meisterschaft im Inline-Speedskating-Marathon ausgetragen. Mit dabei waren auch sechs Skater vom Kirchheimer Team Teckspeed. Insgesamt nahmen rund 700 Skater daran teil. Der Startschuss erfolgte in Ebermannstadt.

Anzeige

Die sehr schnelle, etwa 42 Kilometer lange Strecke führte auf einer gesperrten Bundesstraße durch das Herz der Fränkischen Schweiz bis zur Wendestelle in Sachsenmühle und zurück bis zum Ziel in Forchheim. Tausende von Zuschauern entlang der Strecke verliehen der Veranstaltung Volksfestcharakter. Angesichts des hochkarätigen Starterfeldes unter anderem mit Benjamin Zschätzsch (Team Luigino/Powerslide), dem amtierenden deutschen Marathon-Meister war die Taktik für die Teckspeed-Fahrer klar: Kräfte sparen, möglichst wenig Führungsarbeit leisten. Felix Klier (TSuGV Großbettlingen) und Lars Hamann (TV Neidlingen) sollten für den Zielsprint geschont werden, die Aufgabe von Jens Löffler (HWSC Schwenningen) war es, das Feld im Auge zu behalten, um gegnerische Tempovorstöße rechtzeitig kontern zu können.

Bei der Wendemarke kam Unruhe ins Feld: Es gab hintereinander Attacken der Teams Luigino und Alpa Speed. Die drei in der Spitze verbliebenen Teckspeed-Fahrer wurden dabei abgeblockt, konnten danach durch einen Sprint aber wieder zur rund 25-köpfigen Spitze aufschließen. Ab da wurde ordentlich Tempo gemacht. Im weiteren Verlauf kam Hamann nach einem Körperkontakt im Pulk zu Fall, kämpfte sich nach einer kräftezehrenden Aufholjagd über drei Kilometer aber wieder an die Spitzengruppe heran.

Zu harten Positionskämpfen kam es auf der Zielgeraden in Forchheim. Mitfavorit Benjamin Zschätzsch spielte auf den letzten Metern seine Sprintstärke aus und gewann nach 1.08,13 Stunden. Im Abstand von einer beziehungsweise vier Sekunden sprinteten Felix Klier (1.08,14 Stunden) und Lars Hamann (1.08,17 Stunden) als Siebter und Zehnter über die Ziellinie. Löffler wäre im Zielsprint beinahe auf eine Verkehrsinsel aufgefahren, konnte aber im letzten Moment noch darüber springen (was ihn einige Plätze kostete) und landete auf Platz 14.

In weiteren Gruppen fuhren Cedric Scheib (TSuGV Großbettlingen), Albrecht Blessing und Hubert Grasser (beide TSV Ötlingen) auf die Plätze 25, 42 und 222. Dank der Strecke konnten alle Teckspeed-Fahrer eine neue Marathon-Bestzeit sowie in der Teamwertung den zweiten Platz mit nach Hause nehmen.

hg