Lokalsport

Jesinger Sorge vor dem Déjà-vu

Kreisliga A, Staffel 2: TSVJ zum Saisonauftakt beim TSV Weilheim II – SGEH mit Personalsorgen

Die Kreisliga-A-Saison beginnt für Fußballfans der Teckregion mit einem interessanten Nachbarschaftsduell: Der TSV Weilheim II erwartet den TSV Jesingen. Bis auf die SGEH gehen alle Teckteams optimistisch in den ersten Spieltag.

Sportplatz Jesingen, Fu§ball Jesingen II (blau) - Weilheim II (schwarz-rot)
Sportplatz Jesingen, Fu§ball Jesingen II (blau) - Weilheim II (schwarz-rot)

Kirchheim. Die Weilheimer haben sich mit einem 5:1-Sieg im Bezirkspokal gegen einen allerdings ersatzgeschwächten TSV Grötzingen beeindruckend in Stellung gebracht, beim jüngsten Teckbotenpokal bezogen die Limburgstädter allerdings eine 0:4-Klatsche gegen Jesingen. „Da weht schon ein anderer Wind in der Kreisliga A. Wie man an den letzten Ergebnissen gesehen hat, sind die Jesinger Mitfavorit. Unser Vorteil ist vielleicht, dass unsere Erste bereits am Freitag ihr Landesligaderby in Frickenhausen bestreitet und dadurch Spieler für uns frei werden könnten“, meint Weilheims Trainer Jürgen Fritsch.

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Die Angst eines Déjà-vu kreist derweil in den Köpfen einiger Jesinger Verantwortlicher, was Spielleiter Frank Augustin zum Ausdruck bringt. „Auch letztes Jahr haben wir eine gute Vorbereitung gespielt und dann einen Fehlstart hingelegt. Diesmal sollten wir mit einem Sieg beginnen, um mit diesem positiven Ergebnis die folgenden Spiele zu bestreiten.“

Auf einen Sieg spekuliert man auch im Lager des TSV Notzingen im Aufsteigerduell bei B5-Meister SPV Nürtingen. „Wir haben eine sehr zufriedenstellende Vorbereitung gespielt und besitzen die Qualität, um dieses Spiel zu gewinnen“, so der neue Notzinger Trainer Thomas Eppinger. Da sieht es beim Gegner SPV weniger rosig aus, Trainer Kayikci plagen Verletzungssorgen. „Es ist sehr, sehr schwer für uns, den Ausfall der drei Leistungsträger Ümit Tekin, ­Sercan Kayikci und Rafael Kolasinski zu kompensieren, dadurch sind wir Außenseiter“, so Spielleiter Rene Henke.

Der TV Neidlingen bekommt es zum Auftakt mit Bezirksliga-Absteiger TSV Grötzingen zu tun. „Die sind schwer einzuschätzen“, so TVN-Spielleiter Klaus Moll. Verzichten muss der TVN auf seinen sich wie Neuzugang Christian Dangel im Urlaub befindenden Spielertrainer Roland Schumacher sowie den Langzeitverletzten Markus Binder. Der TSV Grötzingen fährt personell geschwächt unter den Reußenstein. „Von den zehn Urlaubern, die es noch vor Wochenfrist zu verzeichnen galt, kehren allerdings einige zurück. Wir sind als Bezirksliga-Absteiger natürlich unter Druck, doch ich bin überzeugt, dass die Jungs vorne mitspielen werden, denn die Vorbereitung lief sehr gut“, meint TSVG-Coach And­reas Schmid.

Weniger fröhliche Gesichter erkennt man bei der SGEH vor dem Spiel beim FC Frickenhausen II. „Wir kommen bereits zu Saisonbeginn personell auf dem Zahnfleisch daher, was bei dem dünnen Kader sehr schlecht ist, dennoch rechnen wir uns etwas aus, die Chancen stehen 50:50“, so SGEH-Pressewart Benjamin Möll. Beim FC Frickenhausen II setzt Trainer Klaus Grotta seinerseits eher auf Understatement und das, obwohl die FCF-Erste bereits am heutigen Freitag spielt. „Für mich ist die SGEH Favorit, es kommt wohl wieder darauf an, was wir von oben kriegen“, so Grotta, der auf Torjäger Iskender Kahriman sowie einige Urlauber verzichten muss.

Geheimfavorit TSV Beuren empfängt zum Auftakt den FV 09 Nürtingen II, während das Topspiel des Tages in den Grafenberger Buckenwiesen stattfindet, wo der TSGV Großbettlingen aufkreuzt.kls