Lokalsport

Karow findetkeine Thermik

ESKILSTUNA Regen und Kälte fesseln Holger Karow (Fliegergruppe Wolf-Hirth Kirchheim) im Vorfeld der Segelflug-Weltmeisterschaft im

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LOTHAR SCHWARKschwedischen Eskilstuna (3. bis 18. Juni) weiter an den Boden: Seit Sonntag hatte er erst einen Trainingsflug. Die Bedingungen sind alles andere als ideal.

In Eskilstuna, das 57000 Einwohner hat und übrigens die Geburtsstadt von ABBA-Sängerin Anni-Frid Lyngstad ist, bestimmen Regen, Kälte und ein vom Niederschlag durchweichter Campingplatz zurzeit die Tätigkeiten von Holger Karow: statt ausgedehnter Trainingsflüge unter lockenden Kumuluswolken hält Schweden für den in der Offenen Klasse startbereiten zweifachen Weltmeister nur Magerkost in Form von grauen Wolken und starkem Wind bereit. Damit bewahrheitet sich mal wieder eine Binsenweisheit unter Segelfliegern: "Lege eine Segelflugweltmeisterschaft in die Wüste, dann wird der Regen für gute Begrünung sorgen."

Einflugphase endet heuteBisher konnte der Berufspilot in seinem schmucken Nimbus 4 erst einmal von der WM-Piste abheben. Dabei fand er genügend Thermik, die anschließend von Schneeschauern und heranrückender Kaltluft gestört wurde. Jetzt haben Karow und Kollegen nur noch bis bis heute Abend Zeit, um sich auf Ernstfälle einzufliegen. Bei der morgen beginnenden WM gilt Karow in der Offenen Klasse als einer der Topfavoriten.