Lokalsport

Kein Glück für Henzler in der grünen Hölle

Nürburgring. Aus dem Griff nach einer Spitzenplatzierung, wie auf der eigenen Homepage verkündet, ist nichts geworden: Bei der 38. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring schied das Mamerow-Team mit dem Zizishausener Wolf Henzler als einer der drei Fahrer schon nach rund dreieinhalb Stunden wegen Materialbruches am Porsche 911 GT3 R aus. Im Qualifying hatten sie noch Platz sechs herausgefahren.

Chris Mamerow hieß der Startfahrer des Teams – er übergab den Boliden nach rund einer Rennstunde auf Platz drei an Wolf Henzler. Nach einer Drei-Minuten-Strafe wegen einer angeblichen Missachtung einer Flagge rutschte das Trio Mamerow/Henzler/Hardt auf den 16. Rang des Gesamtklassements ab – das Malheur begann. Zunächst konnte sich Henzler peu à peu nach vorne arbeiten, doch in der dritten Rennstunde – Chris Mamerow hatte wieder das Steuer übernommen – zogen dunkle Wolken über dem Mamerow-Team auf. Gegen 17.30 Uhr musste der Porsche mit der Startnummer 12 erneut in die Box – die Reparatur eines Radträgers an der Hinterachse war angesagt. Die Folge: weiterer Zeitverlust und Platzierungs-Einbuße.

Doch dann geschah‘s: Wieder zurück auf der 25 Kilometer langen Rennpiste, ereilte Chris Mamerow ein Unfall, bei dem Rennwagenteile so unglücklich zu Bruch gingen, dass sie auf die Schnelle nicht mehr zu reparieren waren. Die Teamleitung entschied, den Wagen aus dem Rennen zu nehmen.

Wolf Henzler („ich möchte immer gewinnen“) war hinterher enttäuscht. Ihm bleibt die Hoffnung, in der American Le Mans Serie (ALMS) am kommenden Wochenende in Monterey/Kalifornien wieder zu punkten. es

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