Lokalsport

Keine Schützenhilfefür den Verlierer

KIRCHHEIM/STUTTGART Auch wenn das ein oder andere anders lautende Gerücht zuletzt schon mal die Runde machte: Schützenhilfe nach einer möglichen Relegations-Niederlage morgen gegen den FSV Bissingen haben die Kirchheimer Fußballer nicht zu erwarten. Auch ein Erfolg des Verbandsliga-Vizemeisters TSG Balingen im heutigen Oberliga-Relegationsrückspiel beim FC Emmendingen würde kein Hintertürchen mehr aufstoßen erklärte Thomas Proksch vom Württembergischen Fußballverband (WFV). Proksch auf Teckboten-Anfrage: "Je nachdem, ob Balingen aufsteigt oder nicht, spielt die Verbandsliga in der kommenden Spielzeit mit 16 oder 17 Mannschaften." Darin inbegriffen sei der Sieger der morgigen Relegationspartie zwischen dem VfL Kirchheim und dem FSV Bissingen nur der Sieger. Proksch: "Wer das Spiel in Eislingen verliert, ist in der neuen Saison definitiv nicht in der Verbandsliga vertreten."

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Auch eine Aufstockung der Verbandsliga auf 18 Teams, immer mal wieder andiskutiert, ist laut Proksch kurzfristig kein Thema. "Grundsätzlich müsste eine Aufstockung vom Verbandstag beschlossen werden. Eine Umsetzung könnte frühestens ein Jahr später erfolgen", erklärte er.

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