Lokalsport

Kirchheimer Kontrastprogramm

Tischtennis-Verbandsliga: VfL geht nach 9:5-Heimsieg auswärts mit 1:9 unter

Sieg und Niederlage für Tischtennisverbandsligist VfL Kirchheim am Doppelspieltag. Einem 9:5-Heimerfolg gegen die TTF Altshausen folgte eine 1:9-Schlappe beim SC Buchenbach.

Sinnbildlich für den VfL am Wochenende: Christain Übelhör (links) und Michael Klyeisen gewannen ihr Doppel gegen Altshausen, ver
Sinnbildlich für den VfL am Wochenende: Christain Übelhör (links) und Michael Klyeisen gewannen ihr Doppel gegen Altshausen, verloren dafür aber gegen Buchenbach. Foto: Deniz Calagan

Kirchheim/Buchenbach. Im Heimspiel gegen Altshausen lagen die gastgebenden Kirchheimer nach den Doppeln nach einem Sieg von Klyeisen/Übelhör und den Niederlagen von Gessner/Hohl und Hummel/Strauch mit 1:2 zurück. Wenig besser lief es zunächst in den Einzeln. Am vorderen Paarkreuz mussten sowohl Klyeisen, der in vier Sätzen verlor, als auch Gessner, der in fünf Sätzen das Nachsehen hatte, ihren Gegnern zum Sieg gratulieren. Im mittleren Paarkreuz konnte Hummel von Anfang an das Spiel diktieren und gewann in drei Sätzen. Am Nebentisch obsiegte Hohl mit 3:1. Somit stand es nach einem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand nur noch 3:4 aus Sicht des VfL.

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Im hinteren Paarkreuz galt es für Übelhör und Strauch weitere wichtige Zähler zu sammeln. Übelhör konnte bereits nach drei Sätzen einen Punkt beisteuern. Wesentlich spannender ging es dabei im Match von Strauch zu, der seinen Gegner mit 11:8 im fünften Satz niederhielt.

Im zweiten Durchgang kam Klyeisen gegen Polyak von Anfang an gut ins Spiel. Bereits nach kurzer Zeit stand es 2:0 für Klyeisen. Dann wendete sich das Blatt, und Polyak agierte zusehends aggressiver, und zwang Klyeisen in die Defensive. Auch hier musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Klyeisen musste im Entscheidungssatz über die volle Distanz gehen, konnte diesen dann aber mit 12:10 für sich entscheiden. Der am Nebentisch spielende Gessner hatte mit Ockos Spiel weniger Mühe und setzte sich mit 3:1 durch.

Nun lag es am mittleren Paarkreuz, den Heimsieg zu sichern. Hummel hatte es mit Altshausens Niedermair zu tun. In einem packenden Match, das in vier der fünf Sätzen über die Verlängerung ging, hatte Niedermair den längerem Atem und konnte sich knapp mit 3:2 durchsetzen. Hohl hatte mit Jagst im parallel verlaufenden Spiel wenig Mühe und setzte sich mit 3:1 durch.

Übelhör blieb es nun vorbehalten, gegen Kriz den Siegpunkt zu erzielen. Dabei agierte er von Anfang an konzentriert und energisch und ging schnell mit 2:0 in Führung. Nach verlorenem drittem Satz konnte er den vierten dann wieder für sich entscheiden und damit den Siegpunkt zum 9:5-Endstand beitragen.

Am Sonntagvormittag brachen die Teckstädter dann in das rund 150 Kilometer entfernte Buchenbach auf. Hier zeigte sich schnell, dass die Gastgeber an diesem Tag zu schlagen sein würden. Bereits nach den Eingangsdoppeln stand es 3:0 aus Sicht der Gastgeber. In den ersten Einzeln hatte es Gessner mit Buchenbachs Spitzenspieler Feber zu tun. Gessner hielt phasenweise gut mit, verlor jedoch in vier Sätzen. Etwas besser verlief das zweite Einzel von Klyeisen, der sich nicht aus der Ruhe bringen ließ. Im Entscheidungssatz konnte er allerdings zwei Matchbälle nicht nutzen und verlor 10:12 nach Verlängerung.

Im mittleren Paarkreuz traf Hohl auf den neu ins Team gekommenen Chudik. Nach gewonnenem erstem Satz sollte bei Hohl allerdings nicht mehr viel zusammenlaufen, da Chudik immer besser ins Spiel fand und fehlerlos agierte. Am Nebentisch hatte es Hummel mit dem unangenehm spielenden Böger zu tun. Hummel hielt anfangs gut mit und glich nach knapp verlorenem erstem Satz zum 1:1 aus. Dann jedoch kam Böger immer besser ins Spiel und feuerte aus allen Lagen seine knallharten Vorhandschüsse ab. Hier fehlten Hummel die nötigen Mittel und er musste seinem Gegner nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren.

Auch bei Strauch gab es in den ersten beiden Sätzen eine Punkteteilung. Dann begann Buchenbachs Schwantzer seine kurzen Noppen immer wirkungsvoller einzusetzen und drängte Strauch immer mehr in die Defensive. Die Folge war ein 3:1-Sieg für Schwantzer und ein damit verbundener Zwischenstand von 8:0 aus Sicht der Gastgeber.

Nun lag es an Übelhör, den Ehrenpunkt für Kirchheim gegen Leidner einzufahren. Übelhör dominierte hierbei von Anfang an das Geschehen und ließ sich auch nach zwischenzeitlichen Rückständen nicht aus der Ruhe bringen. Bereits nach drei Sätzen konnte Übelhör den ersten Kirchheimer Punkt einfahren.

In der zweiten Einzelrunde traf Klyeisen im Spitzenspiel auf Buchenbachs Feber. Feber, der auch in diesem Einzel nahezu fehlerfrei agierte, ließ Klyeisen nur wenige Chancen. Bereits nach drei Sätzen stand der Sieger mit Feber fest und Buchenbach feierte den dritten Sieg der laufenden Saison.cü