Lokalsport

Kirchheimer Stadtduell

Am Sonntag sind die vermeintlichen Spitzenteams der Fußball-Kreisliga B unter sich. Bis auf den SV Nabern, der im Heimspiel gegen den FC Unterensingen II vor einer relativ leichten Aufgabe steht. Im Kirchheimer Derby kämpfen die TG und der VfL II um die Vorherrschaft.

KLAUS-DIETER LEIB

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KIRCHHEIM Nach dem überzeugenden 5:0-Erfolg beim FC Unterensingen II am vergangenen Donnerstag geht die TG Kirchheim mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung gegen den VfL Kirchheim II. Dennoch könnte TG-Abteilungsleiter Wolfgang Kretzschmar mit einem Punktgewinn gut leben: "Es dauert noch seine Zeit, bis wir richtig eingespielt sind." Für die "kleinen Blauen" gilt es, die verschenkten Punkte im Heimspiel gegen den TSV Ötlingen (1:1) bei der TG wieder zu holen, denn das erklärte Saisonziel von Trainer Frank Röhm ist der Aufstieg in die Kreisliga A.

Zu einem glücklichen aber nicht unverdienten Punktgewinn kam der TSV Jesingen II am Donnerstagabend gegen den TSV Ohmden. Der Ausgleich für die Gastgeber fiel erst in der letzten Spielminute. Dabei war es nicht nur der späte Gegentreffer, der die Bergwaldelf in Rage brachte, sondern auch die laut Pressesprecher Markus Lenz schlechte Schiedsrichterleistung: "Der Schiri sollte sich fragen, was er da gepfiffen hat." Nach Meinung von Markus Lenz ging dem Jesinger Tor ein klares Foulspiel am Ohmdener Torwart voraus. Doch Lamentieren hilft nicht, deshalb will der TSV Ohmden nun am Sonntag in Owen seinen ersten Saisonsieg feiern. Dort wollen sich die Hausherren besser präsentieren als in der letzten Saison. Entsprechend motiviert geht der TSV Owen in die Partie am Sonntag.

Mit einem Punktgewinn in den Lehenäckern wäre Neutrainer Uwe Schulz vom TSV Notzingen II am Sonntag zufrieden und sagt auch warum: "Der TSV Jesingen II hat beim Teckbotenpokal-Turnier einen starken Eindruck hinterlassen." Schulz glaubt an einen erfolgreichen Saisonstart, nachdem die Vorbereitung "rundum zufrieden stellend" verlaufen sei. Sein Gegenüber Andreas Schröder erhofft sich von seiner Mannschaft eine bessere Chancenauswertung. Im Spiel gegen den TSV Ohmden wurden vor allem im ersten Durchgang die besten Einschussmöglichkeiten ausgelassen.

Alles andere als drei Punkte gegen den FC Unterensingen II käme einer Überraschung gleich. So die Voraussetzungen für den SV Nabern vor dem Heimspiel am Sonntag. Obwohl Abteilungsleiter Rainer Kneile mit dem ersten Auftritt des SV am vergangenen Wochenende in Ohmden (3:1) nicht ganz zufrieden war: "Wir müssen vor allem spielerisch noch besser werden."

TASV-Debüt auf der AlbNach dem Abstieg aus der Kreisliga A gibt der TASV Kirchheim seine Premiere bei der SGEH II. Für Neutrainer Canan Karahan gar keine so leichte Aufgabe: "Ich denke, das ist ein unberechenbarer Gegner." Die Gastgeber sind derzeit allerdings ersatzgeschwächt und müssen mit dem letzten Aufgebot antreten, deshalb wäre Trainer Achim Schmid mit einer Punkteteilung schon hochzufrieden. Schwer einzuschätzen ist die Form des TSV Schlierbach für Neutrainer Mato Kalfic: "Wir haben eine sehr junge Mannschaft und ich weiß noch nicht, wie weit wir sind." Immer wieder fehlten Spieler durch Urlaub, sodass bisher noch nie mit dem kompletten Kader trainiert werden konnte. In der Partie gegen den TV Unterlenningen wäre der Schlierbacher Spielertrainer deshalb schon mit einem Unentschieden zufrieden.

Vor der Heimpremiere steht auch der SV Nabern II in der Kreisliga B, Staffel 5 gegen den FC Unterensingen I (Spielbeginn 13.15 Uhr). Nach der 1:4-Auftaktniederlage beim TSV Grafenberg II sollte mit etwas Glück vielleicht der erste Punktgewinn möglich sein.