Lokalsport

Kirchheimer Tagim Pulverschnee

Rund 240 Wintersportbegeisterte folgten am vergangenen Samstag dem Ruf der Kirchheimer Skivereine SVL Kirchheim, TSV Jesingen, TSV Ötlingen und VfL Kirchheim nach Zürs/Lech. Nichts für Langschläfer, aber ein toller Ski- oder Snowboardtag für Naturliebhaber.

LECH Tief verschneit präsentierte sich die Arlbergregion den Kirchheimern bei der Ankunft. Die erfolgte etwas später als geplant, weil die Zufahrt nach Zürs für die fünf Busse nur mit aufgezogenen Schneeketten erlaubt war. Vom Vorauskommando wurden die Teilnehmer am Parkplatz mit Liftkarten und Pistenplänen versorgt, bevor nach kurzer Besprechung der Pulverschnee lockte. Da sich der wolkenverhangene Himmel immer wieder aufhellte, stand dem Skivergnügen auf den gut präparierten Pisten nichts mehr im Wege.

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Die zahlreichen Hütten im Skigebiet oder die eigens für die Kirchheimer eingerichtete Verpflegungsstation im Tal boten seltener als sonst Anlass zu einem längeren Einkehrschwung. Wer wollte, konnte sich am Nachmittag trotz leichten Schneefalls wie ein Skirennläufer fühlen. Dafür war ein eigener Torlauf mit Zeitmessung gesteckt worden. Im Ziel beim Verpflegungsstand wurde jeder vom Rest der Gruppe mit Beifall empfangen. Das weckte in manch einem unverhofften Ehrgeiz, der dann so lange nicht locker ließ, bis die eigene Laufzeit verbessert war.

An die Heimreise wollten gegen Ende des Tages die wenigsten denken. Erst auf Drängen der Betreuer füllten sich am späten Nachmittag die Busse. Überschattet wurde der Kirchheimer Wintersporttag von der Unglücksmeldung, die die Organisatoren erst kurz vor der Rückfahrt ereilte. Wie bereits berichtet, war der Vater eines Ötlinger Snowboard-Betreuers bei der Talabfahrt tödlich verunglückt.

kb