Lokalsport

Kirchheimer Trio an der Elbe in Bestform

Die Kirchheimer Bundesliga-Turnerinnen Daniela Flaig, Tatjana Würslin und Christine Autenrieth zählten mit acht Finalteilnahmen zu den erfolgreichsten Teilnehmerinnen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Hamburg. Am Schwebebalken holte Daniela Flaig unangefochten den Titel.

HAMBURG Die angehende Grundschullehrerin Daniela Flaig und die Elektronik-Studentin Tatjana Würslin unterstrichen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Hamburg in einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld ihre Klasse. Claudia Janßen (Uni Köln) und Conny Schütz (Uni Leipzig), die beide in den vergangenen Jahren bei den Deutschen Meisterschaften der Kunstturnerinnen ganz vorne zu finden waren, wurden dabei ihrer Favoritenrolle gerecht. Auf Platz drei und fünf folgten die Kirchheimerinnen Daniela Flaig (PH Schwäbisch Gmünd) und Tatjana Würslin (FHT Esslingen).

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Im Rahmen der Deutschen Hochschulmeisterschaften wurde auch um den ADH-Cup geturnt, der für VfL-Turnerin Christine Autenrieth (WG Heidelberg) zum großen Erfolg wurde. Sie führte ihre Uni-Mannschaft auf den dritten Platz und wurde Pokalsiegerin des Allgemeinen Deutschen Hochschulverbandes. Der Sportstudentin gelang als einziger Turnerin der Einzug in das Bodenfinale der Meisterschaftsklasse. Dort traf sie auf ihre beiden Vereinskameradinnen Daniela Flaig und Tatjana Würslin. Den Finalsieg am Boden ließ sich Claudia Janßen jedoch nicht nehmen. Vizemeisterin wurde die 21-jährige Daniela Flaig vor Tatjana Würslin (3.) und Conny Schütz (4.) Unter den acht Finalteilnehmerinnen belegte Christine Autenrieth den sechsten Platz.

Im Sprungfinale zeigten Tatjana Würslin (8,20 Punkte) und Daniela Flaig (8,05) einen Überschlag mit integriertem Salto über den 1,25 Meter hohen Sprungtisch und sicherten sich damit die Plätze drei und vier. Eine mit Schwierigkeiten gespickte Übung am Stufenbarren brachte Daniela Flaig dann an ihrem Spezialgerät auf den vierten Platz. Ihre drei Jahre ältere Trainingskameradin Tatjana Würslin warfen zwei grobe Fehler auf den siebten Platz zurück.

Im Schwebebalkenfinale zeigte sich Daniela Flaig diesmal als sehr nervenstark. Höchstschwierigkeiten mit Salto vorwärts und zwei Flick-Flacks mit anschließendem Spreizsalto brachte die 21-Jährige auf dem nur zehn Zentimeter breiten Schwebebalken sicher in den Stand und holte sich damit unangefochten den Titel.

mp