Lokalsport

Klettern ist nicht gleich klettern

Wettkampfklettern unterteilt sich in drei Disziplinen: Lead, Bouldern und Speed – doch was ist was? Lead (auch Schwierigkeits-, Vorstiegs- oder Sportklettern genannt) ist die bekannteste Wettkampfform. Hier versuchen die Sportler, eine bis zu 18 Meter lange Route so weit wie möglich zu „erklettern“. Dabei sind sie vom Boden aus per Seil gesichert. Bouldern ist Klettern ohne Seil in Absprunghöhe. Wie beim Leadklettern werden eigens für Wettkämpfe die Routen konstruiert, der Sportler weiß also vorher nicht, was ihn erwartet. Speed ist das Klettern auf Geschwindigkeit, bei dem die Sportler von oben gesichert eine maximal 15 Meter hohe Wand hinaufklettern. Im Unterschied zum Lead und Bouldern ist die Route normiert, weswegen Rekorde auf nationaler und internationaler Ebene vergleichbar sind. Wer drückt, gewinnt: Seinen Reiz bezieht Speedklettern daraus, dass auf Wettkampfebene zwei Sportler im K.o-System gegeneinander antreten. Gewonnen hat, wer als erster einen Buzzer am höchsten Punkt der maximal 15 Meter hohen Wand drückt. Wettkampf in Cup-Form: In den drei Kletter-Disziplinen veranstaltet der Deutschen Alpenverein (DAV) übers Jahr verteilt sogenannte Cups, aus drei (Lead und Speed) oder vier (Bouldern) Wettkämpfen bestehende Serien. Teck-Kletterer top: Der Wertung um den Speedcup haben die Teck-Kletterer 2010 ihren Stempel aufgedrückt: In der Gesamtwertung wurde Simon Bosler Erster vor Florian Böbel; Fabian Bosler rundete das Ergebnis als Sechster ab.


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