Lokalsport

Knights vor Wochen der Wahrheit

Basketball: Cuxhaven eröffnet morgen Heimserie gegen die Topteams der Pro A

Auftakt zu den Kirchheimer Festspielwochen: In den beiden kommenden Heimspielen treffen die Knights auf die beiden Topteams der Basketball-Pro A. Den Anfang macht am morgigen Samstag das Duell mit dem Tabellenzweiten aus Cuxhaven (Spielbeginn 19.30 Uhr). Dabei müssen die Ritter voraussichtlich auf ihren Kapitän Radi Tomasevic verzichten.

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Timo Probst

Kirchheim. Vier Heimspiele, drei davon gegen die besten drei Teams der Liga. Es werden die Wochen der Wahrheit für den Tabellenvierten aus der Teckstadt, den nach wie vor Verletzungssorgen plagen. Neben dem langzeitverletzten Ziyed Chennoufi droht nun auch Kapitän Radi Tomasevic auszufallen. Der Kapitän erlitt beim Auswärtsspiel in Heidelberg einen Bluterguss im Knie, eine Zerrung des Wadenmuskels sowie eine Dehnung des Innenbandes im Sprunggelenk, nachdem USC-Forward Jens Hirschberg unglücklich auf ihm gelandet war. Eine endgültige Entscheidung, ob der Kapitän gegen Cuxhaven dabei sein kann, wird frühestens heute Abend fallen. Dafür steht Tim Koch nach auskuriertem Bänderriss kurz vor seiner Rückkehr aufs Feld. Trotz der widrigen Umstände überwiegt bei Headcoach Frenkie Ignjatovic die Vorfreude auf das Saisonfinale: „Ich denke, dass in den kommenden Wochen keiner meiner Spieler Motivationshilfe benötigt. Wir sind alle heiß darauf, gegen die Topteams anzutreten und werden in den letzten sieben Spielen noch einmal alles aus uns herausholen.“

Mit nur fünf Saisonniederlagen ist der morgige Gegner aus Cuxhaven mit zwei Punkten Vorsprung auf Verfolger Homburg derzeit Zweiter in der Tabelle. Vergangenes Wochenende musste die Mannschaft gegen die Braves allerdings eine deutliche 89:103-Niederlage einstecken. Cuxhaven wird daher hoch motiviert sein. Zwei Niederlagen in Folge, das wäre für die Bascats ein Novum in dieser Saison. Das Hinspiel in eigener Halle dominierten die Norddeutschen mit 86:76, nicht zuletzt dank ihres US-Quartetts, das zusammen für fast drei Viertel aller Punkte verantwortlich ist. Unterstützung erhalten Jeka (19,3 Punkte pro Spiel), Dorris (18,6), Williams (14,0) und Fuller (12,8) vom Ex-Kirchheimer Sascha Kesselring (7,6) sowie den Scharfschützen Andreas Hasenkamm (7,5) und Patrick Wischnewski (6,8).

Kirchheims Headcoach Frenkie Ignjatovic zollt der Athletik des morgigen Gegners großen Respekt. Ohne seine Stammkräfte Chennoufi, Heyden und Tomasevic sieht er sein Team klar in der Außenseiterrolle. Gut, dass sich Knights-Spielmacher Cedric Brooks in den vergangenen Wochen in blendender Verfassung zeigte. Ein Sieg am Samstag gegen die Nordlichter wäre ein starkes Sig­nal zum Einstieg in das schwere Restprogramm.