Lokalsport

Krause-Verweis Anfang vom Ende

Heidenheim. Zehn schwache Minuten haben die Verbandsliga-Wasserballer des VfL Kirchheim den erhofften ersten Sieg gekostet. Nach der 10:15-Niederlage beim SV 04 Heidenheim findet sich der Oberligaabsteiger nun mit drei verlorenen Partien und 0:6 Punkten am Tabellenende wieder.

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Trotz des erneuten Fehlens von Stammkeeper Christoph Süß und Henning Seibold, dem erfahrenen Denker und Lenker im Spiel der Teckstädter, begann der VfL das Spiel äußerst druckvoll. Allerdings ohne Tore zunächst. Genau in dieser Phase kassierte der VfL in Unterzahl den 0:1-Rückstand. Dieser wurde 24 Sekunden später durch eine sehenswerte Einzelaktion von Maxi Ölsner ausgeglichen. Der folgende 1:2-Rückstand deckte das eigentliche Problem im Kirchheimer Spiel auf: Zu keinem Zeitpunkt fand man ein probates Mittel gegen Heidenheims furios aufspielendes ungarisches Sturmduo. Die Kristo-Brüder erzielten elf der 15 Heidenheimer Tore. Die Abwehrarbeit wies gravierende Mängel auf.

Mitte des zweiten Viertels kam es zum Bruch in der bis dahin ausgeglichenen Partie, als Falco Krause nach einer undurchsichtigen Aktion in der Centerposition für den Rest des Spieles des Wassers verwiesen wurde. Somit fehlte nicht nur ein durchsetzungsstarker Center, sondern die mit nur zehn Mann angereisten Kirchheimer hatten nur noch zwei Auswechselspieler auf der Bank. In dem kräftezehrenden Spiel verlor man nun für Minuten völlig den Faden. Bis Anfang des letzten Viertels gelang kein einziger Treffer mehr, und so wurde aus dem 6:6 ein 6:15-Rückstand – die Entscheidung.gs

VfL Kirchheim: Härtl – Kreipl (2), Krause, Ölsner (3), Rieke (1), Schweizer (1), M. Gonser (2), A. Gonser (1), Pfannensein, Stecher