Lokalsport

Krise in Laupheim:Fluch oder Segen?

Vor zwei schweren Auswärtsspielen steht der VfL Kirchheim in der Fußball-Verbandsliga. Am morgigen Mittwoch ab 14.30 Uhr haben die Teckstädter erst einmal die große Chance, im Nachholspiel beim FV Olympia Laupheim per Sieg auf Tabellenplatz zwei vorzustoßen.

KLAUS-DIETER LEIB

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KIRCHHEIM Die Aufgabe beim FV Olympia Laupheim ist sicherlich nicht einfach, dies weiß auch VfL-Trainer Michael Rentschler. "Laupheim zählt zu den stärksten Mannschaften der Verbandsliga", behauptet er. Mit dem wiedergenesenen Karl-Heinz Linder und Hans-Jörg Honold Ex-VfL-Fußballer in besseren Regiopnalliga-Zeiten verfügen die Gastgeber über zwei exzellente Stürmer. Dabei erzielte Honold acht von elf Laupheimer Toren. "Für uns ist dies die Woche der Wahrheit", sagt VfL-Sportleiter Norbert Krumm im Hinblick auf das Auswärtsspiel beim ehemaligen Oberliga-Rivalen SpVgg. Ludwigsburg am Samstag. Anschließend erfolgt das Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenführer TSV Schwieberdingen (11. 11.).

Des Weiteren erhofft sich Krumm, dass die Mannschaft ihrem Trainer der am gestrigen Montag 36 Jahre alt wurde morgen ein nachträgliches Geburtstaggeschenk macht. Das gute Spiel gegen den TSG Balingen lässt hoffen. Neben Torwart Patrick Gühring, der mit drei Gegentoren die mit Abstand wenigsten Tore in der Liga hinnehmen musste, zählten auch Torschütze Coskun Isci und der eingewechselte Archontis Siopidis zu den Gewinnern des Spiels. Vor allem Siopidis darf sich wieder berechtigte Hoffnungen machen, von Beginn an dabei zu sein. Mit Feriz Meha, Tiago Santos-Araujo und Guido Fuchs sind derweil drei VfL-Spieler angeschlagen.

Das bisherige Abschneiden des FV Olympia Laupheim ist für die Verantwortlichen alles andere als zufriedenstellend. Am vierten Spieltag standen die hochambitionierten Laupheimer auf dem ersten Tabellenplatz, nach nur einem Zähler aus den letzten vier Begegnungen finden sich die Schützlinge von Trainer Klaus Weisbrich auf einem Abstiegsplatz wieder: Laupheim steckt in der Krise. "Wir machen trotz zahlreicher Torchancen einfach keine Tore", jammert Weisbrich. Mit Steffen Kuhn (Innenbandabriss), Auswahlspieler Rafael Maier (Meniskuseinriss) und Tobias Kaufmann musste er freilich auf drei wichtige Leistungsträger verzichten.

Auf die Verletztenliste kam auch noch Toptorjäger Karl-Heinz Linder (20 Tore in der letzten Saison), der bei der 0:2-Niederlage beim FV Ravensburg zum ersten Mal in dieser Runde von Beginn spielte. "Jetzt müssen Taten folgen", sagt Weisbrich.

Die Abfahrt des VfL-Mannschaftsbusses erfolgt um 11.30 Uhr am Kirchheimer Stadion.

VfL Kirchheim: Gühring Eisenhardt, Mayer, Grimm, Fuchs (Siopidis) A. Meha, Raspe, Er, Heilemann, Isci Santos-Araujo (Ferenz)