Lokalsport

Lado Fumic fährtauf Platz fünf

Mit einem fünften Platz, 1,34 Minuten hinter Sieger Ralph Näf (Schweiz), beendete Lado Fumic seinen Mountainbike-Saisonauftakt in Reinach (Schweiz). Manuel Fumic wurde nach einem technischen Problem Elfter.

EDGAR VELOCI

Anzeige

REINACH Die Entscheidung über den Sieg fiel in der vierten von sechs Runden. Aus einer siebenköpfigen Spitzengruppe, zu der Lado Fumic (FRT) und mit dem Freiburger Moritz Milatz ein weiterer Deutscher gehörte, attackierte Ralph Näf. Sein Teamkollege Jose Hermida ließ ihn ziehen und der Rest der Gruppe konnte nicht mithalten. "Ralph war sehr stark, er hat verdient gewonnen", meinte Lado Fumic, der sich mit dem Rest der Gruppe in der vorletzten Runde um die verbleibenden Podiumsplätze auseinandersetzte.

Der Schweizer Martin Gujan und Hermida setzten sich schließlich ab, während von hinten der Alb-Gold-Biker und Ex-Dettinger Peter Riis Andersen aufschloss. Gemeinsam mit dem Dänen fing Lado Fumic den U23-WM-Dritten Florian Vogel (Schweiz) noch ab. "Mit Platz fünf bin ich zufrieden. Ich habe versucht, vorne mitzufahren und bin alle Attacken mitgegangen. Das war gut für das erste Rennen", sagte er.

Seinem Bruder Manuel Fumic war das Anfangstempo etwas zu hoch. Dadurch verlor er in einer wellenartigen Passage kurz die Kontrolle übers Bike, knallte auf seinen Sattel, der daraufhin verrutschte. Eine kurze Reparatur warf ihn auf Platz 30 zurück. "Danach ging es ganz gut", kommentierte er seine Aufholjagd, die auf Rang elf endete. Dass er gut drauf war, belegen die Rundenzeiten. In der fünften und sechsten Runde fuhr er genauso schnell wie Sieger Ralph Näf.

Marc Gölz (Weilheim/T./GRT) beendete seinen ersten Wettkampf auf Rang 22 (6,10 Minuten zurück). Nach einem ordentlichen Start hatte er eine starke Phase. "Da habe ich ein bisschen überzogen", gab er zu. Von Rang 16 fiel er wieder zurück. Er sprach vom "Drehzahlbegrenzer", den er am Anfang der Saison immer eingebaut habe. Gölz fehlte auch das Straßenrennen in Schönaich, wo am Berg intensive Belastung gefragt ist. "Zwei, drei Rennen, dann geht das", vermutete er. Bei Stefan Sahm (Bissingen/T./Giant Racing Team) ging (fast) nichts. Er laborierte allerdings an einer Erkältung, die er von Italien mitgebracht hatte. Er wollte eigentlich schon früh aussteigen, ließ sich aber von seinem Trainer Toni Uecker überzeugen, das Rennen zu Ende zu fahren. "Er braucht das Gefühl fürs Mountainbike", begründete der. "Für die Motivation war das auch gut. Ein Rennen aufzugeben ist immer schlecht", bestätigte Sahm.

Diese Woche fahren die Fumic-Brüder und Sahm bei der kleinen Mallorca-Rundfahrt auf der Straße, das nächste MTB-Rennen ist der Bundesliga-Auftakt in Münsingen. Mit 8,15 Minuten Rückstand kam Stefan Sahm als 30. ins Ziel.