Lokalsport

Letzter Prüfstein vor dem Ernstfall

Eine Woche vor Rundenbeginn fällt morgen der Startschuss im Fußball-Bezirkspokal

128 Fußball-Mannschaften starten am Wochenende in die erste Rundes des Bezirkspokal-Wettbewerbs. Vor schwierigen Aufgaben stehen der Bezirksligist TSV Notzingen gegen den Ligakontrahenten TSV Raidwangen und die SF Dettingen gegen den Bezirksligisten TSV Grötzingen.

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KLAUS-DIETER LEIB

Kirchheim. Nach dem Gewinn des Teckbotenpokals wollen die Sportfreunde aus Dettingen auch im Bezirkspokal für Furore sorgen. Für Dettingens Spielertrainer Peter Merkle ein tolles Los: „Das ist nochmals ein echter Prüfstein vor dem Saisonstart.“ Merkle freut sich, gleich zum Auftakt gegen ein Bezirksligateam antreten zu müssen. „Damit meine Spieler nicht meinen, die Bäume wachsen in den Himmel.“ Die letzte Entscheidung im Hinblick auf den Rundenbeginn eine Woche später stellt sich für Merkle in der Torhüterfrage. „Sowohl Thomas Reinöhl als auch Jörg Kälberer spielten ein tolles Teckbotenturnier. Beide werden gegen den TSV Grötzingen eine Halbzeit lang ihre Chance bekommen.“ Die endgültige Entscheidung über die künftige Nummer eins im Tor will der Dettinger Coach im Laufe der nächsten Woche fällen. Welcher von beiden am Wochenende von Beginn an ran darf, soll das Los entscheiden.

Für Notzingens Trainer Ronald Witt kommt nach dem kräfteraubenden Trainingslager in Österreich mit dem TSV Raidwangen der ideale Pokal-Gegner. „Im Hinblick auf den Rundenbeginn genau der richtige Gradmesser.“ Der Ligakontrahent bot als Gastgeber beim diesjährigen Sennerpokalturnier eine ausgezeichnete Leistung und verlor erst im Endspiel gegen den Verbandsligisten 1. FC Frickenhausen mit 0:1. Trotz zweier torloser Testspielniederlagen gegen Bludenz und den SV Kehlen während des Trainingslagers war der Notzinger Übungsleiter dennoch mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben richtig guten Fußball gespielt.“ Vor allem Zoran Paric spielte überragend und sammelte im Hinblick auf die Stammformation weitere Pluspunkte.

Vor Pflichtaufgaben stehen die beiden anderen Bezirksligisten aus der Teckregion. Der TSV Jesingen ist im Lokalderby bei der TG Kirchheim genauso der große Favorit wie die SGEH beim B-Ligisten TSV Linsenhofen. Vor einer schweren Aufgabe steht der TSV Jesingen II mit Neutrainer Marc Augustin im Heimspiel gegen den FV 09 Nürtingen. Alles andere als ein Erfolg der Gäste mit dem ehemaligen Jesinger Coach Klaus Müller käme einer Überraschung gleich. Ebenfalls ein Wiedersehen feiert die zweite Mannschaft der SGEH gegen den TSV Weilheim. Der ehemalige Spielertrainer Danell Stumpe will mit seiner neuen Mannschaft unbedingt eine Runde weiter kommen. Vom Trainingslager in Feldstetten direkt auf den Bühl zum Pokalspiel gegen den VfL Kirchheim II ist die Ausgangslage für den TV Unterlenningen. „Ich denke, es ist nochmals ein guter Test vor dem Saisonstart“ ,meint TVU-Spielertrainer Marc Mayer. Wie weit die Kräfte seiner Spieler reichen werden ist Mayer gespannt: „Ich denke, wir sind nach dem Trainingslager ziemlich platt.“

Nur Außenseiterchancen rechnet sich Karl-Heinz Toparkus, der Trainer des SV Nabern, beim Ligakontrahenten TSV Ötlingen aus: „Die Ötlinger sind klarer Favorit.“ Dabei muss Toparkus gleich auf vier Stammkräfte im Abwehrbereich verzichten. Die Rübholzelf will Revanche nach der Achtelfinalniederlage im Teckbotenpokal-Turnier in Holzmaden gegen den SV Nabern. Bereits am Samstag um 17.30 Uhr spielt der TSV Notzingen II gegen den TV Neidlingen. Nach der tollen Vorstellung beim Teckbotenpokal will der TVN eine Runde weiter kommen.

Nur vier Kilometer liegen die beiden Orte der Konkurrenten TSV Schlierbach gegen den TSV Ohmden auseinander, was sicherlich viel Brisanz verspricht. Vor lösbaren Aufgaben stehen die beiden A-Ligisten TSV Oberlenningen beim TSV Altdorf (Kreisliga B, Staffel 5) und der AC Catania Kirchheim beim TSV Neckartenzlingen (Kreisliga B, Staffel 4). Erst durch einen 2:1-Sieg beim TSV Oberboihingen II qualifizierte sich der TSV Weilheim II für die erste Runde im Bezirkspokal und erwartet nun unter der Limburg den TSV Harthausen. Der TSV Owen ist zu Gast bei der TFC Köngen und rechnet sich dort durchaus Chancen aus.