Lokalsport

Maier freut sich auf "nette Kameraden"

Wenn das kein Spitzenspiel ist: Der Zweitplatzierte, TSV Jesingen, erwartet am Sonntag Tabellenführer TSuGV Großbettlingen. Während die Jesinger zu Hause noch ungeschlagen sind, haben die Großbettlinger noch überhaupt kein Spiel verloren.

EBERHARD EINSELEN

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KIRCHHEIM "Wir wollen die Tabellenführung verteidigen. Sollten wir gewinnen, hätten wir ein fettes Polster", weiß der Spielertrainer des Ligaprimus, für den es fast ein Heimspiel ist Maier wohnt in Kirchheim, kennt sich in den Lehenäckern bestens aus: "Ich komme gern nach Jesingen, treffe da immer wieder nette Kameraden."

Personell hat der ehemalige Regionalligakicker des VfL Kirchheim Probleme. Berkhan Durak laboriert an einem Faserriss, kann definitiv nicht spielen. Der Ex-Wolfschlugener war für die Jesinger Abwehr schon mal so etwas wie ein Phantom. Durak hat in einer Saison neun (!) Tore gegen Jesingen erzielt. Ebenfalls nicht eingesetzt werden kann der 19-jährige Sven Ebinger. Claus Maier hofft auf ein gutes Spiel. Beim 1:1 gegen Neckartailfingen vergangenen Sonntag lief es nicht so optimal. "Die stellen sich nur hinten rein. Die würden am liebsten noch den Mannschaftsbus vor das Tor stellen."

Mit Ilker Karlitepe und Uli Schäfer spielen zwei ehemalige Großbettlinger im Dress der Jesinger. Trainer Klaus Müller hat freie Auswahl in seinem Kader eher schon die Qual der Wahl, wer auf die Bank muss. Am vergangenen Dienstag verloren die Jesinger ein Testspiel gegen Verbandsligist FC Eislingen mit 3:4. "Wir haben zuletzt ganz gut gespielt. Aber gegen Großbettlingen müssen wir noch eine Schippe drauflegen", fordert Müller von seinem Team.

Während die Jesinger zu Hause noch ungeschlagen sind, wartet der TSG Zell immer noch auf den ersten Heimsieg. Am Sonntag kommt Aufsteiger TKSV Geislingen auf den Zeller Berg. Coach Axel Maier: "Wir haben in dieser Woche ein Sondertraining eingelegt. Die Stimmung ist gut." Wieder eingesetzt werden kann nach seiner Rotsperre Fabrizio Flaouto. Der 33-Jährige ist für die Zeller im zentralen Mittelfeld ein immens wichtiger Spieler.

Der TSV Notzingen rollt derzeit das Feld von hinten auf. Neun Punkte holten die Eichert-Kicker aus den letzten drei Spielen was auch die Konkurrenz nicht kalt lässt. "Ich hatte Notzingen schon immer auf der Rechnung, dass die neben Jesingen und uns um die Meisterschaft spielen", lobt beispielsweise Großbettlingens Coach Claus Maier den TSVN. Das Team um Spielertrainer Stefan Haußmann gastiert beim unberechenbaren TSV Boll. Zunächst einmal ist es aus Notzinger wichtig, dass der Boller Goalgetter Laurence Schirinzi neutralisiert wird.

Die SGEH tritt weiter auf der Stelle. Die Mannschaft spielt offensichtlich gut, bekommt ordentliche Kritiken holt aber zu wenig Punkte. Im Heimspiel gegen den TSV Grötzingen müsste der zweite Saisonsieg fällig sein. Die Aichtaler haben am vergangenen Sonntag bei der 1:4-Heimschlappe gegen den SV Göppingen arg enttäuscht.

Im Stadion Wörth in Nürtingen erwarten die "Nullneuner" den TSV Wolfschlugen. Der Aufsteiger ist seit vier Spieltagen ohne Sieg. Doch auch die Wolfschlugener konnten in dieser Runde mit je drei Siegen, Unentschieden und Niederlagen nicht überzeugen.

Der TSV Neckartailfingen mit der besten Abwehr (erst acht Gegentore) sollte im Heimspiel gegen den SV 1845 die Punkte am Aileswasen behalten können. Bereits morgen Mittag 15.30 Uhr) erwartet der SV Göppingen den TSV Grafenberg.