Lokalsport

Medaillenregen bleibt aus

Die Sportschützen aus Ötlingen konnten den Medaillensegen der vergangenen Jahre bei den deutschen Meisterschaften in München-Hochbrück nicht wiederholen.

MÜNCHEN Hatten die Juniorinnen mit der Sportpistole im vergangenen Jahr noch die Goldmedaille in der Mannschaftswertung errungen, so konnten die Ötlinger in diesem Jahr durch den Ausfall von Anett Müller nicht einmal eine Mannschaft für diesen Wettbewerb stellen. In der Einzelwertung erreichten Nicola Zeiser mit 563 Ringen und Christine Buck mit 545 Ringen das Finale. Mit ihrer guten Finalrunde von 190,5 Ringen verwies Buck, die bis dahin noch vor ihr liegende Zeiser auf Platz sieben (170,8 Final-Ringe) und sicherte sich einen guten sechsten Platz. Auch wenn Steffi Geipel in der Juniorinnen-Mannschaft mit der Luftpistole ihre Leistung aus der Landesmeisterschaft überbot, so reichte das Ergebnis aller drei Schützinnen mit 1047 Ringen und Platz zehn auch hier nicht für einen vorderen Platz. In der Einzelwertung gab es folgende Platzierungen: Nicola Zeiser (10.), Christine Buck (22.), Steffi Geipel (37.).

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Auch die Luftpistolenschützen des TSVÖ in der Schützenklasse konnten in dieser Disziplin nicht überzeugen und mussten sich mit Plätzen im Mittelfeld zufrieden geben. Die Platzierungen: Markus Geipel (51. mit 561 Ringen), Michael Waibel (74./557), Roland Preissler (96./548). Markus Langhammer wurde in dieser Disziplin mit 546 Ringen 38. bei den Jugendlichen. Auch mit der Freien Pistole waren die Ötlinger Schützen schwach vertreten. Roland Preissler konnte mit 535 Ringen Platz 35 in der Schützenklasse belegen, während die Junioren Langhammer (482 R.), M. Riek (478 R.) und A. Kimmerle (501 R.) die Mannschaft auf Platz 16 brachten.

Wie in den vergangenen vier Jahren, so konnten auch bei den diesjährigen Meisterschaftswettbewerben die Ötlinger Schützen in ihrer Paradedisziplin Olympische Schnellfeuerpistole ihr Können unter Beweis stellen. Mit guten 1699 Ringen wurden Andreas Rieke (556 Ringe), Markus Geipel (570) und Stefan Scharpf (573) wiederum Bronzemedaillen-Gewinner hinter den mit Nationalmannschaftsschützen gespickten Teams der SG Dietzenbach 1 (1719) und SG Dietzenbach 2 (1707). Die geschlossene Mannschaftsleistung zeigte sich auch in der Einzelwertung in diesem Wettbewerb. Stefan Scharpf erreichte mit 569 Ringen das Finale, konnte sich hier aber nicht verbessern und belegte am Ende Platz sechs. Den siebten Platz sicherte sich Andreas Rieke mit 565 Ringen vor Markus Geipel, der die gleiche Anzahl von Ringen erreichte.

Mit genau der gleichen Ringanzahl in der Mannschaftswertung belegten die gleichen Ötlinger Schützen den dritten Platz mit der Sportpistole. In der Einzelwertung landete Stefan Scharpf mit 573 Ringen auf einem guten vierten Platz, während sich Markus Geipel (570) und Andreas Rieke (556) auf den Plätzen 17 und 51 wiederfanden. Auch Markus Langhammer konnte mit 563 Ringen bei den Junioren B eine Bronzemedaille zur Ötlinger Ausbeute an Medaillen beisteuern. Marcel Riek bei den Junioren A (26./521) und Herbert Rieke bei den Senioren (20./545) vervollständigten die Ergebnisse in den Sportpistolenwettbewerben der Ötlinger.

Die einzige Silbermedaille für die Ötlinger Schützen bei diesen Meisterschaften errang die Mannschaft mit der Standardpistole. Hier waren Geipel, Scharpf und Rieke mit 1635 Ringen erfolgreich und belegten vor dem SSZ Suhl, gleiche Ringanzahl und hinter dem neuen Meister ESV Weil am Rhein, 1656 Ringe, Platz zwei. Wie auch mit der Schnellfeuerpistole wurde Scharpf mit 553 Ringen Sechster in der Einzelwertung. Geipel (549) wurde 11., Rieke belegte mit 533 Ringen Platz 48. In der Altersklasse dieser Disziplin konnte Herbert Rieke mit 532 Ringen Platz 24 belegen. Den Wettbewerb mit der Zentralfeuerpistole schlossen die Ötlinger Schützen mit folgenden Ergebnissen ab: Scharpf (13./572 Ringe), Herbert Rieke (59./549), Andreas Rieke (72./549), Preissler (80./548). Hier belegte die Ötlinger Mannschaft mit 1669 Ringen den neunten Platz.

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