Lokalsport

Miller hält am Großglockner lange mit

ZELL AM SEE Beim "Glocknerkönig Uphill-Radrennen" in Bruck (Österreich), einem Bergzeitfahren, hat der Jesinger Andreas Miller in der Gesamtwertung Platz 15 belegt. Insgesamt waren in den verschiedenen Alters- und Leistungsklassen 2020 Fahrer am Start.

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Für die hieß es zunächst, von Bruck bei Zell am See in Richtung Fusch, zum Fuße der Großglockner-Hochalpenstraße, zu fahren. Als die Steigung begann, wurde das Tempo von Vorjahressieger Robert Stauder (Südtirol) und seinem größten Rivalen Thomas Frauenschuh (Österreich) hochgehalten. Miller, der in der 27-Kilometer-Konkurrenz startete, hielt in der 20-köpfigen Spitzengruppe bis zur Mautstation Ferleiten in 1160 Meter Höhe zunächst mit, doch die nachfolgenden 1300 Höhenmeter bis zum Ziel am Fuscher Törl verlangten von den Rennfahrern alles ab: durchschnittliche Steigung von zehn Prozent, Rampen bis zu 14 Prozent. Auf dem Schlussabschnitt verschärfte Stauder das Tempo derart, dass die Gruppe mit Miller auseinanderbrach.

Nach genau 1.25,39 Stunden finishte Miller schließlich als Gesamt-15. mit rund acht Minuten Rückstand. Neuer "Glocknerkönig" wurde Stauder (1.17,16) vor Frauenschuh (1.17,57) und dem Österreicher Harald Hampel (1.18,17). Im Herren-Klassement belegte der Jesinger Platz neun drei Wochen vor Beginn der Trans Alp ein hervorragendes Ergebnis für ihn.

tb