Lokalsport

Misslungener Saisonauftakt der VfL-Teams

Der Beginn der neuen Saison war für die Kirchheimer Sportkegelmannschaften von Misserfolgen geprägt. Mit Ausnahme der zweiten Damenauswahl verloren alle VfL-Mannschaften ihre Punktspiele.

KIRCHHEIM Die erste Herrenmannschaft trat in der Verbandsliga zwar ersatzgeschwächt, jedoch nicht chancenlos gegen den BKSV Stuttgart Nord an, dennoch verlor der VfL 5294:5397. Bereits im Startpaar bekam man seine Grenzen aufgezeigt, nachdem Joachim Deuschle mit mäßigen 880 Leistungspunkten neben Reno Eichhorst mit schwachen 830 Holz gegen Christoph Grießhaber (903) und Uwe Ziegler (917) bereits einen Rückstand von 110 Kegeln hinnehmen mussten. Im Mittelpaar konnte die Schwäche des Gegners von Peter Leitner (888) und Markus Stark (920) nicht entscheidend ausgenutzt werden, da auf Stuttgarter Seite Enrico Grunert mit 906 Holz gut dagegen hielt. Der Rückstand konnte zwar auf 58 Kegel reduziert werden, allerdings standen in der Schlusspaarung mit Uwe Brexl (903) sowie Hans-Jürgen Altwasser (918) zwei der stärksten Stuttgarter auf den Bahnen. Nachdem auf VfL-Seite Herbert Dambaur mit 918 Holz ordentlich mitspielte, Ingo Breunle aber nur 858 Punkte erreichte, konnte der BKSV nie ernsthaft in Bedrängnis gebracht werden, sodass die Punkte letztlich verdient nach Stuttgart gingen.

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Keinen Deut besser machte es die zweite Herrenmannschaft, die 4829:5139 beim GSC Ludwigsburg verlor. Zwar konnten zu Beginn der Kreisligabegegnung Ingo Breunle (866) und Herbert Hoi (800) bei einem Rückstand von 28 Kegeln das Spiel noch offen halten, aber im Mittelpaar kam dann der totale Einbruch. Norbert Kotz (786) sowie Neuzugang Ante Zelic (755) blieben deutlich unter ihren Möglichkeiten. Da die Ludwigsburger in diesem Spielabschnitt mit 852 und 875 Punkten aufwarteten, lag der VfL mit 214 Kegeln aussichtslos im Rückstand. Auch die Schlusspaarung Helmut Hitz (800) mit Heinz Merkl (822) konnte zu keinem Zeitpunkt glänzen. Bei gegnerischen Ergebnissen von 806 und 912 Punkten gaben sie weitere 96 Holz ab, sodass die Begegnung mit insgesamt 310 Kegeln Differenz verloren ging.

"Dritte" ungewohnt schwachEine bittere Niederlage musste der VfL beim Heimauftritt der dritten Herrenmannschaft mit 2396:2400 gegen die Gäste vom VfL Sindelfingen III hinnehmen. Im Vorfeld noch als Titelfavorit der Kreisklasse A gepriesen, zeigten die Kirchheimer ungeahnte Schwächen. Gleich zu Beginn konnten zwar Frank Falkenstein mit 416, Horst Grolig mit 418 Punkten den Gegnern (445 und 401) Paroli bieten es sollten jedoch die einzigen Ergebnisse jenseits der 400er-Marke bleiben. Mit den Ergebnissen von Herbert Merkl (398), Adolf Grolig (388), Thomas Ristl (379) und Alfred Kotz (397) passte man sich den Sindelfingern an. In einem äußerst spannenden Spiel wurde der Sieg jedoch leichtfertig verschenkt.

Auch die vierte Herrenmannschaft bekleckerte sich bei ihrer 2243:2209-Auswärtsniederlage beim KV Esslingen II in der Kreisklasse B nicht mit Ruhm. Hervorzuheben die Leistung von Simon Hoi. Mit 405 Holz deutete der erst 14-jährige Nachwuchsspieler sein Potenzial an. Seine Mitspieler Alfred Merkl (376), Bernd Gneithing (380), Emil Fritz (380) und Herbert Merkl (378) zeigten zwar solide, aber keine glänzenden Leistungen, sodass der ungewohnte Einbruch von Heinz Brucker (290) nicht kompensiert werden konnte.

Einziger Lichtblick war der deutliche 2484:2357-Sieg der zweiten Damenmannschaft über den SV Magstadt in der Bezirksliga. Antonia Hoi mit 416 und Anita Deuschle mit 447 Holz wiesen die Magstädterinnen (380 LP und 375 LP) in ihre Schranken und nahmen ihnen vorentscheidende 108 Kegel ab. Im Mittelpaar hielten Angelika Graß mit 420 sowie Dagmar Frey mit 360 Punkten mit ihren Gegnerinnen (382/427) ordentlich mit, sodass der Vorsprung immer noch beruhigende 79 Kegel betrug. Am Schluss schraubten Sandra Friedrich mit 406 sowie Karin Mayerhöffer mit 435 Holz das Ergebnis auf beinahe 2500 Punkte.

Die erste Damenmannschaft verlor in der Verbandsliga gegen den KC Schwabsberg mit 2450:2551. Im Startpaar erspielten Heike Schubert mit 426 sowie Heidi Noss mit 406 einen knappen Vorsprung von 14 Kegeln. Carina Grolig und Heide-Rose Stiffel sorgten im Mittelpaar dann für eine kleine Vorentscheidung im negativen Sinne. Nach ihren 394 und 406 Punkten lag der VfL 55 Kegel im Hintertreffen. Den weiteren Leistungen der Gäste hatten die Teckstädterinnen mit Martina Hoi (428) und Monika Zechner (390) nichts entgegenzusetzen, sodass die Punkte verdient nach Schwabsberg gingen.

hb