Lokalsport

Mit Routine ins Finale gestürmt

Das Bezirksklasseteam der SG Lenningen hat ein erneutes Ausrufezeichen gesetzt: Im Bezirkspokal-Halbfinale besiegten die SG-Frauen den Landesligisten HSG Deizisau/Denkendorf II 23:18 (13:6) und stehen damit im Endspiel.

LENNINGEN Der SG-Erfolg basierte auf einer sehr guten Abwehrarbeit mit einer reaktionsschnellen Daniela Kiedaisch im Tor. Dabei wurden die Vorgaben von Trainer Jan Lamparter, aggressiv in der Abwehr Chancen herauszuspielen und zu verwerten, erfolgreich umgesetzt. Auch wenn der Landesligist nochmals auf 17:21 (56.) herankam, gab die SG das Spiel nicht mehr ab.

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Antje Schlenk, die zu Oberligazeiten unter ihrem Mädchennamen Kazmaier handballerisches Aushängeschild bei den SG-Frauen war und nun bei der "Zweiten" ein Comeback startet, sagte: "Wir haben eine Auszeit genommen und sind ruhig geblieben. Das war entscheidend", und fügte hinzu, "obwohl ich das Wort Routine nicht mag aber damit haben wir uns letztlich durchgesetzt." Es war ein Spiel bekannter Gesichter, denn bei den Gästen wirkten Spielerinnen mit, welche zu Landes- und Verbandsligazeiten mit den Lenningerinnen die Klingen kreuzten.

Im Endspiel (Termin noch offen) treffen die SG-Frauen auf Bezirksligist TB Neuffen, der den TSV Wolfschlungen bereits vergangene Woche mit 30:22 besiegt hatte.

döl

SG Lenningen:

Kiedaisch N. Schmid (6/4), Sliwka (5), Dick (4/2), Scheu (3), Schlenk (3), Eberhard (1), C. Reichle (1), Deuschle, A. Reichle, Schmack, A. Schmid, Ulmer, Vogelmann