Lokalsport

Mit Vollgas zum Klassenerhalt

Tischtennis-Verbandsligist VfL Kirchheim startet am Samstag in die Rückrunde

Mit der Heimpartie gegen den SV Plüderhausen II starten die Tischtenniscracks des VfL Kirchheim am Samstag in die Verbandsligarückrunde. Trotz zufriedenstellender Hinserienbilanz ist das Thema Klassenerhalt für den Tabellensechsten noch lange nicht abgehakt.

Konzentration ist gefragt, wenn Klaus Hummel (im Bild) und der VfL am Ende der Saison nicht absteigen wollen. Foto: Daniel Kopat
Konzentration ist gefragt, wenn Klaus Hummel (im Bild) und der VfL am Ende der Saison nicht absteigen wollen. Foto: Daniel Kopatsch

Kirchheim. Vier Siege, zwei Remis, vier Niederlagen – ausgeglichener als der VfL hätte man die Hinrunde in der höchsten württembergischen Tischtennisspielklasse kaum bestreiten können. Mit 10:10 Punkten liegen die Teckstädter vor Beginn der Verbandsligarückrunde auf Platz sechs der elf Teams zählenden Tabelle. „Wir sind sehr zufrieden“, zieht Trainer Steffen Stoll eine positive Bilanz, die Mannschaftsführer Patrick Strauch an der Homogenität des Kaders festmacht. „Das Team hat immer eine geschlossene Leistung gezeigt.“

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Dass es so kommen würde, war zu Saisonbeginn nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Vor allem das mit Michael Klyeisen (20) und Simon Geßner (18) unterdurchschnittlich jung besetzte vordere Paarkreuz galt als risikobehaftet, drohten die beiden Youngsters gegen durchweg erfahrenere Gegner regelmäßig leer auszugehen.

Klarer Fall von denkste: Während Geßner drei Einzelsiege aus 17 Spielen holte, steuerte Klyeisen derer sieben aus 20 bei. Intern galten mehr als fünf in der Summe als Zubrot. „Die beiden haben stellenweise richtig überrascht“, freut sich Patrick Strauch, mit zehn Siegen aus 13 Einzeln selbst erfolgreicher Punktelieferant am unteren Paarkreuz und gemeinsam mit Klaus Hummel (37), Michael Hohl (34) sowie Christian Übelhör (30) der routinierte Gegenpol zu den Jungspunden Klyeisen und Geßner. „Wir haben eine gute Mischung aus Erfahrung und Jugend“, erklärt Strauch (25) das Geheimnis des VfL-Erfolgs.

Nichts anderes ist der sechste Platz nach der Vorrunde für die Kirchheimer, die sich auch in der dritten Saison nach dem Aufstieg aus der Verbandsklasse in der Tabelle eher nach unten als oben orientieren müssen. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt gerade mal vier Punkte und die können nach dem knüppelharten Auftaktprogramm schnell mal dahin sein. Nach dem ersten Rückrundenmatch am kommenden Samstag in der heimischen LUG-Halle gegen den neuntplatzierten SV Plüderhausen II, der sich mit dem japanisch-koreanischen Topduo Mizuki Oikawa/Kim Doyub verstärkt hat, geht‘s gegen die Spitzenteam aus Kornwestheim (2.), Mössingen (4.), Buchenbach (3.) und Gnadental (1.).

Mit anderen Worten: Mitte Februar werden die VfL-Zelluloidkünstler wissen, wohin die Reise in der Rückrunde gehen wird. Bange ist es den Kirchheimern dabei allerdings nicht, im Gegenteil. „Wir steigen nicht ab, weil alle weiterhin Gas geben und sich voll reinhängen werden“, beschwört Kapitän Strauch den Kampfgeist des Teams.

VfL-Rückrundentermine

Samstag, 25. Januar (18 Uhr) VfL – SV Plüderhausen II Samstag, 1. Februar (14 Uhr) VfL – SV Kornwestheim Sonntag, 2. Februar (10 Uhr) Spvgg Mössingen – VfL Samstag, 8. Februar (18 Uhr) VfL – SC Buchenbach Sonntag, 16. Februar (14 Uhr) TTC Gnadental – VfL Samstag, 1. März (15 Uhr) TTF Altshausen – VfL Samstag, 15. März (19 Uhr) TSG Steinheim – VfL Samstag, 22. März (18 Uhr) VfL – DJK SB Stuttgart II Samstag, 29. März (14 Uhr) VfL – SSV Reutlingen Samstag, 5. April (18.30) TSG Eislingen – VfL